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Unsere seit langem ersehnte Neuauflage von Harley-Ferien startete am 21. August 2007. Während zwei Wochen genossen die Männer auf ihren Harleys und die Frauen im Begleitwagen die zahlreichen Passübergänge und Bergstrassen in Colorado, inkl. einem kurzen Abstecher nach New Mexico.  

Die restlichen drei Wochen führten uns dann, wieder zu viert im Auto, durch Teile von Colorado, Montana, Wyoming, Idaho, Nevada, Arizona und California.

Die bewährte Planung und Leitung der ganzen Tour lag in den Händen und Köpfen von Beat und Marianne. Alles hat einwandfrei funktioniert, abgesehen von wenigen unvorhergesehenen Kleinigkeiten. Die Natur bescherte uns ein Highlight nach dem andern und das Wetter meinte es ebenfalls meistens gut.

Es geht ein grosser Dank an die beiden Reiseführer, deren Tagebuch ich hier andern USA-Fans zugänglich machen darf.

Wichtig!            Um die Google Earth Markierungen zu sehen, muss Google Earth auf deinem PC installiert sein. Falls noch nicht vorhanden, kann das Programm hier gratis abgeholt werden:

http://earth.google.de/download-earth.html

Ein grösserer Teil der Fotos ist hier aufgeschaltet:  USA07/Harleys 

 

   
 

 

  

zwei Wochen Harleys

drei Wochen Mietwagen

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 21. August 2007, Zürich - Frankfurt - Denver - Georgetown

Zürich  ab 10.25, Frankfurt an 11.20 
Frankfurt ab 13.05, Ankunft Denver (5280ft, 1609m) 15.50
Bezug Auto bei Alamo, Pena Blvd - 70 - Georgetown (8512ft, 2594m)     66 Meilen

Um 3.25 geht unser Wecker los. Unsere ersten Gedanken gelten dem Wetter. Oha, es ist zwar noch nass, aber der Regen hat aufgehört. Nach einem kurzen Zmorge räumen wir noch alles auf und gehen danach um ca. 5.15  zu Fuss zur Haltestelle. Beim Umsteigen in Luzern besorgt Beat bei der Bäckerei die schon obligaten Kaffee, heissi Schoggi und die Schoggi-Brötli. In Zug steigen dann noch Marta und Alois zu, unsere Gruppe ist somit komplett.

7.20: Wir treffen beim Flughafen Zürich ein. Einchecken im Check-in 3. Nach wenigen Minuten sind wir die Gepäckstücke bereits los. Es bleibt noch Zeit für Kaffee und Gipfeli.

Etwas vor 9.00 begeben wir uns zum Gate. Das ganze Sicherheitsprozedere verläuft problemlos und relativ rasch. Pünktlich um 10.25  hebt unser Flugzeug Richtung Frankfurt ab. Da wir Business (3-mal mit Meilen und 1-mal als Vollzahler) fliegen, sind wir auf die kleine Verpflegung gespannt. Es gibt Crevetten, feine Spaghetti an einer Currysauce sowie zwei kleine Spiesschen mit Schaf- und Pfefferkäse, Zwetschgen, gedörrten Tomaten und Oliven, zum Dessert eine Schoko-Mousse. Dazu Getränke nach Wahl.

In Frankfurt gehts per Bus zum Terminal. Zuerst möchten wir gleich die Sicherheitskontrollen hinter uns bringen. Dabei werden die Sachen von Beat am Röntgengerät sehr genau angeschaut. Der Kontrolleur meint, dass die Lage der Gürtelschnalle und des Schlüsselanhängers auf dem Monitor wie ein Zünder einer Handgranate aussähe! Er zeigt Beat als Beweis das Monitorbild! Die Business-Lounge befindet sich gleich oberhalb unseres Abflug-Gates, so statten wir der Lounge einen Besuch ab.  Während 25 Minuten lassen wir uns verwöhnen.

Unser Abflug verzögert sich um ca. 50 Minuten, es muss Gepäck von Passagieren, die sich nicht an Bord befinden, wieder ausgeladen werden. Während des sehr angenehmen Fluges werden wir mit Getränken und sehr gutem Essen in ungewohnt bequemen Sitzen verwöhnt. Die alte Holzklasse von früher haben wir längst vergessen.  Als Vorspeise wählt Beat Hiddenseer Pfefferlappen mit Lauchsalat, derweil Marianne Bio-Lachsschinken mit Preiselbeeren und Pesto-Tüften geniesst. Nach einem Blattsalat erhält Beat einen Red Snapper im Safransud mit Gemüse und Rissoléekartoffeln. Marianne versucht die Tortelli mit Käsefüllung, Spinat und gerösteten Pinienkernen. Zum Dessert gibts ein Käseplättchen mit drei verschiedenen Käsen. Inbegriffen sind natürlich eine Auswahl von Weiss- und Rotweinen sowie Kaffee oder Tee mit “Seitenwagen“. 90 Minuten vor der Landung in Denver wird ein kleines Nachtessen serviert. Marianne geniesst geräuchertes Lachsfilet, Serranoschinken, Nudelsalat, Zucchini, Tomaten, Paprika und Kräuter-Creme-Fraiche, während Beat sich an den Tagliatelle an Rahmsauce mit sautierten Pilzen und Tomatenragout gütlich tut. Zum Dessert gibts frischen Aprikosenkuchen mit Haselnussnougat und Nidle.

Um 15.50 landen wir in Denver. Die Immigration erfolgt ebenfalls problemlos und recht zügig. Mit dem Shuttle-Bus fahren wir zur Alamo-Station. Wir wählen einen Chrysler Town & Country grün métallisé mit 9422 Meilen auf dem Tacho. Um 17.45  verlassen wir die Vermietstation und fahren bei relativ dichtem Verkehr nach Idaho Springs. Dort gibts im "McDonald’s" etwas für den kleinen Hunger! Im "Safeway" decken wir uns mit einer Ladung Flüssigem und etwas Notvorrat für die Nacht ein.

Um 20.00 kommen wir im vorreservierten Motel "Super 8" ($ 72.83, AAA) in Georgetown an. Da Marianne und Beat genügend Triprewards-Punkte (10’000) haben, ziehen sie eine Gratisnacht ein. Nach dem Zimmerbezug packen wir die Koffer etwas um und machen uns mit der Bedienungsanleitung des Autos schlau. Bald einmal ist Nachtruhe angesagt.

Wetter: In Denver schön und heiss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Mittwoch, 22. August     /     125 Meilen    

Georgetown - Guanella Pass (11669ft, 3557m) - Grant - 285 - 121 - 70 - Denver - Alamo Station (Auto umtauschen) - Denver

Unser Körper meldet bereits um 2.00 und 4.00 Tagwache. Nochmals umdrehen und weiter dösen, es fällt uns dann nicht allzu schwer, schon um 6.15 aus den Federn zu steigen. Im Motel gibts ein reichhaltiges Zmorge.

Nach dem auschecken suchen wir das Visitor Center auf und erkundigen uns nach dem Strassenzustand über den Guanella Pass. Mit guten Infos ausgerüstet starten wir um 9.20 zur Fahrt in diese wunderschöne Berggegend. Das Gravel-Teilstück scheint neu gemacht zu sein! Auf dem geteerten Abschnitt werden wir jedenfalls häufiger durchgeschüttelt. Beim Anschluss zu Hwy 285 fahren wir wieder gegen ostwärts nach Denver. Im "Dollartree" wird günstig eingekauft, im AAA-Büro erhalten wir die von uns gewünschten Tourbücher und Karten. Nach Lunch im "Deltaco" (inkl. Glücksspiel) machen wir Erkundungsfahrt zur Eagle Rider Station, nach etwas suchen und verfahren finden wir das Ziel. So sind wir für morgen bereits mit den Örtlichkeiten zur Harley-Miete vertraut.

Im "Sleep Inn" (über FTI für Fr. 28.- pro Zimmer gebucht) beziehen wir unsere Räume. Es bleibt dann noch genügend Zeit für eine Fahrt zu Alamo. Da bei einem der hinteren Autositze der Gurt defekt ist, beschliessen wir, das Auto umzutauschen. Sicher ist sicher!! Während sich das warten auf die Rückgabe etwas in die Länge zieht, schickt sich Alois schon mal an, ein Ersatzmodell auszusuchen. Nach etwas „werweisen“ entscheiden wir uns schliesslich für einen weissen Chrysler Town & Country mit 5460 Meilen auf dem Tacho.

Zum Nachtessen gehen wir zu "Applebee’s".

Wetter: Schön, gewitterhaft, am Abend sogar ein paar Regentropfen

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 23. August     /     170 Meilen             

9.10 Übernahme-Formalitäten für die Harleys
10.30 Start zur Tour: 70 - 470 - 8 - Morrison - 74 -  103 - 105 - Mt. Evans (14240ft, 4340m) - 105 - Idaho Springs (7524ft, 2283m) - 70 - Georgetown (8512ft, 2954m) 

Um 6.30 holt uns der Wecker aus unseren Träumen. Im Motel gibts Kaffee, Jus, Müesli, Toast und Muffins. Nach dem Auschecken fährt uns Marianne um 8.45 zur Eagle-Rider-Vermietstation. Es sind gerade vier andere Leute dabei, die Mietformalitäten zu erledigen. Danach sind wir an der Reihe, Schreibkram bringen wir hinter uns und ein netter Guy erklärt uns unsere Maschinen (blaue Softail mit 19160 M, dunkelrote Electra Glide mit 1540 M). Kurzes einfahren auf dem Parkplatz, es ist 10.30 und mit einer grossen Portion Vorsicht und einer etwas kleineren Portion Übermut beginnt unsere grosse Tour.

Über die Highways 70–470–8 gelangen wir problemlos aus der Grossstadt Denver nach Morrison, wo wir unsere Maschinen auftanken. Nun gehts bei relativ wenig Verkehr auf kurvenreicher Strasse stets bergauf. Bei der Fee-Station kaufen wir einen Nationalpark-Pass sowie zwei Einzeleintritte für unsere Töffs. Nun folgt die herrliche Fahrt auf den Mt. Evans. Es ist die am höchsten gelegene befestigte Strasse Nordamerikas. Nach ca. 9 Meilen treffen wir auf grosse Strassenschäden (wir wurden von der Rangerin beim Eingang entsprechend informiert). Trotz aufziehendem Nebel geniessen wir die grossartige Aussicht vom Parkplatz unmittelbar unterhalb des Gipfels (4350 m ü. M.). Die ungewohnte Höhe würde man bei längerem Verweilen oder körperlicher Betätigung bestimmt spüren, jedenfalls kommen wir (vor allem Marta) schon bei zügigen Schritten merklich ins Luft holen. Wir schiessen ein paar Fotos, dann verlassen wir die kühle Höhe. In unmittelbarer Strassennähe erfreuen uns Bergziegen und Murmeltiere.

Unten beim Shop legen wir einen kurzen Halt ein, der Magen verlangt nach Futter. Da das Wetter sichtbar schlechter wird, fahren wir recht zügig bis nach Idaho Springs. Im "Safeway" posten wir Verpflegung für die nächsten Tage. Trotz “gfürchigen“ Gewitterwolken erreichen wir trocken das Motel "Super 8" ($ 77.19, AAA) in Georgetown. Nach dem Zimmerbezug merken wir, dass unser Adapter zum Laden des Laptops zur zwei statt drei Stifte hat. Marianne und Beat fahren daher mit dem Auto nach Idaho Springs zum "RadioShack" (hat aber bereits um 18.15 geschlossen). Zurück in Georgetown möchten wir in den "Ram" zum Nachtessen. Leider ist das Restaurant wegen einer privaten Gesellschaft geschlossen. Die vom Kellner empfohlene Alternative überzeugt uns nicht. So beschliessen wir halt, nochmals nach Idaho Springs zu fahren. Im "Buffalo Restaurant" kommen wir dann doch noch auf die Rechnung.  Zurück im "Super 8" kehrt bald einmal Nachtruhe ein, nicht aber, bevor noch die Vorkehrungen zum befestigen der Schweizer Fähnli an den Harleys getroffen werden.  

Wetter: Gewitterhaft, aber recht warm (Beat fährt phasenweise im T-Shirt und Gilet). Wir kommen jedoch trocken durch den Tag.

 

   
 

 

 

 

 

Freitag, 24. August     /     233 Meilen     

Georgetown - 70 - 40 - Berthoud Pass (11315ft, 3449m) - 40 - Granby - 125 - 14 - 287 - Fort Collins (5003ft, 1525m)

In der Nacht geht ein kräftiges Gewitter nieder. Um 6.15 stehen wir auf. Noch vor dem ausgiebigen Morgenessen beschäftigt sich Beat mit den Töffsätteln. Sie haben eine tüchtige Portion Wasser abbekommen und müssen gründlich getrocknet werden.

Vor dem Start in den neuen Tag werden unsere Fähnli fachgerecht an den Motorrädern montiert und das Flattern im Fahrtwind wird auf dem Motel-Areal sofort getestet. Alles paletti!

Um 8.45 sind wir startbereit. Tanken können wir schon an der Tankstelle gegenüber dem Motel. Danach machen wir uns auf den Weg. Bei beinahe blauem Himmel fahren wir über den grandiosen Berthoud Pass. Die umliegenden Bergspitzen sind zuoberst sogar leicht mit Schnee angezuckert. Vor dem Abzweiger auf den 125er legen wir einen kurzen Halt bei einem Vogelreservat ein. Keiner der Vögel nimmt Anstoss daran, dass wir die Ausfahrt als Eingang benützen, allen voran Beat, dem Alois und die Frauen im Auto blindlings folgen.

Danach folgt eine herrliche Fahrt nach Walden. Benzin-Halt, Weiterfahrt auf dem 14er gegen Osten, entlang an zahlreichen wunderschönen Felsen und Bachläufen. Lunch-Halt bei einem Aussichtspunkt an einem Bach.

Unser Tagesziel ist das vorreservierte Motel "Super 8" ($ 71.35, AAA) in Fort Collins. Nach dem Zimmerbezug machen wir uns auf, einen Adapter und ein Headset für unseren Laptop zu kaufen. Da wir im AAA-Office nicht fündig werden, schauen wir uns im "RadioShack" um. Hier haben wir mehr Glück. Im Walmart können wir auch noch einigen Kleinkram kaufen. Wir benötigen unter anderem Leim und Kabelbinder, zwecks evt. Reparaturen an unsern Fähnli-Einrichtungen.

Zum Nachtessen bietet sich das "3 Margaritas" mit mexikanischer Küche an.

Wetter: Schön mit wenig Wolken. Am Morgen etwas kühl, dann immer wärmer

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Samstag, 25. August     /     200 Meilen     

Fort Collins - 287 - Loveland - 34 - Estes Park - 7 - Raymond - 72 - Black Hawk - 119 - 70 - Idaho Springs (7524ft, 2283m) - Heritage Softail Defekt. Erhalten als Ersatz einen Road King.
70 - 6 - Loveland Pass (11990ft, 3655m) - 6 - Dillon (9087ft, 2770m) - 70 - 91 - Leadville (10152ft, 3094m)

Um 6.30 herrscht bereits wieder Tagwache. Via Laptop informieren wir uns über den neusten Stand der Dinge beim Eidgenössischen Schwingfest in Aarau. Da es im Motel keinen Platz für ein kleines Zmorge hat (müsste im Zimmer gegessen werden), fassen wir einen Restaurant-Besuch ins Auge.

Um 8.40  verlassen wir das Motel mit dem ersten Ziel Walmart.  Anschliessend gehts auf direktem Weg zur Stadt raus, wo wir innert nützlicher Frist auch eine Tankstelle auf der passenden Seite entdecken. Das Frühstück allerdings müssen wir vorerst noch etwas verschieben. Erst in Loveland finden wir ein Restaurant. Dafür ist das Essen im “The Egg and I“ sehr fein!

Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg gegen Westen bis nach Estes Park. Dort zweigen wir gegen Süden ab. Es ist Wochenende und hat entsprechend viele “Sonntagsfahrer“ unterwegs! In Nederland verlieren die Frauen im Auto ihre beiden Harley-Fahrer aus den Augen. Als die Biker dies bemerken, fahren sie gleich nach einer Kreuzung auf einen Platz, wo sie mit Glück einen der letzten Parkplätze ergattern können. Beat holt das Funkgerät hervor und ruft die Frauen auf. Siehe da, es funktioniert, und Beat kann die Frauen auf den richtigen Parkplatz lotsen.

Später wird in Idaho Springs aufgetankt, danach stellt Alois fest, dass sich an seiner Softail nicht mehr in den dritten Gang schalten lässt. Die beiden Männer üben noch etwas, müssen jedoch bald einmal feststellen, dass da wohl nichts mehr zu machen ist. So ruft Marianne von einem öffentlichen Telefonapparat beim "Safeway" die Vermietstation in Denver an. Sie erklärt, dass es nicht gut möglich sei, nur im ersten und zweiten Gang über die Autobahn die 34 Meilen nach Denver zu fahren und man verspricht uns, dass in ca. 1½ bis 2 Stunden eine Ersatzmaschine bei uns eintreffen werde. Es wird abgemacht, dass der Guy von Eagle Rider in ca. 10 bis 15 Minuten nochmals zurückrufen werde. So gibt Marianne die Nummer des Apparates an. Als nach etwa 25 Minuten noch nichts geschieht, schauen wir uns den Apparat mal etwas genauer an. Hei, was lesen wir dort? “No incoming calls“, was so viel heisst, es können keine Anrufe von diesem Telefon entgegengenommen werden!! Himmel, da fliegt diese Nation in das Weltall und ist andererseits nicht fähig, anständige Telefone aufzustellen. Zwar ist auch klar, dass dies wohl seine Gründe habt. So ruft Marianne nochmals in Denver an und erklärt die Situation. Der Guy sagt, er habe versucht uns anzurufen, aber bald einmal vermutet, wir seien an einem solchen Apparat.  Weiter sagt er, dass unser Ersatz-Bike unterwegs sei. Die Zeit bis zu dessen Eintreffen verbringen wir im kleinen Park gegenüber des "Safeway" damit, Karten zu schreiben, etwas zu lesen und das herrliche Wetter zu geniessen. Um 16.20  fährt ein Pickup mit Anhänger vor und lädt eine rote Road King aus. Ohne Federlesen wird die defekte Softail eingeladen und mitgenommen. Als Erstes müssen wir das neue Bike noch auftanken. Um 16.45 machen wir uns schliesslich wieder auf den geplanten Weg. Alles in allem haben wir durch den Wechsel ca. 2½ Stunden verloren. Wir hatten jedoch insofern Glück, dass wir uns in einem Städtchen befanden und erst noch nicht allzu weit von Denver entfernt! Nicht auszudenken, wenn wir irgendwo im Niemandsland, ohne Telefon- oder Natelempfang gestrandet wären.

Über die Autobahn gehts bis zum Exit 216. Dort biegen wir gegen Süden ab und fahren über den sehr schönen Loveland Pass nach Dillon, wo es nochmals ein kurzes Stück über den Freeway 70 bis zum Exit 195 geht. Ab hier folgen wir durch erholsame Landschaft dem Hwy 91 gegen Süden bis nach Leadville.

Um 18.30 kommen wir im vorreservierten, etwas ausserhalb des Städtchens gelegenen "Super 8" ($ 105.71, AAA) an. Die Zimmer werden bezogen und postwendend gehts auf Essenssuche. Mit dem Auto fahren wir den Hang hoch und parkieren im Städtchen. Zu Fuss suchen wir ein Restaurant. Der Italiener macht keinen anmächeligen Eindruck. Dafür sieht das "Quincys" umso besser aus. Beim Eintreten sehen wir eine Tafel mit dem Special “Prime Rib“. Der Kellner erklärt, es gäbe heute nur Prime Rib! Für uns alle tönt dies wie Musik in den Ohren!! Wir geniessen das sehr feine Prime Rib (dreimal 8 oz, einmal 16 oz), Baked Potato und Salat! Nach diesem feinen Essen flanieren wir zur Verdauung noch etwas durch dieses auf über 3000 m ü. M. gelegene sehr schöne Städtchen. Auf dem Weg zurück in unser Motel stellen wir fest, dass beinahe sämtliche Motels, auch unser "Super 8", voll ausgebucht sind.

Wetter: Sonnig und auch in hohen Lagen sehr heiss!

 

   

 

 

 

 

     

Sonntag, 26. August     /     232 Meilen

Leadville - 24 - Tennessee Pass (10424ft, 3177m) - 24 - Vail (8380ft, 2554m) - 70 - Vail Pass (10666ft, 3251m) - 70 - Frisco (9042ft, 2756m) - 9 - Hoosier Pass (11539ft, 3517m) - 9 - Fairplay (9950ft, 3033m) - 285 - Trout Creek Pass (9487ft, 2892m) - 285 - Johnson Village (7038ft, 2145m) - 24 - Granite (9012ft, 2747m) 82 - Independence Pass (12093ft, 3686m) - 82 - Aspen (7907ft, 2410m) - 82 - 133 - Carbondale (6170ft, 1881m)

Um 6.30 jagt uns der Wecker aus unseren Träumen. Via Laptop erfahren wir die letzten Neuigkeiten vom Schwingfest. Im sehr kleinen Frühstücksraum ergattern wir mit Glück einen Platz.

 

Um 8.45 gehts zur Tankstelle. Als wir dann um 9.00 die obligate Motel-Foto nachgeholt haben und die Postkarten beim Postoffice losgeworden sind, gehts bei sehr wenig Verkehr den Tennessee Pass hoch. Auf der Passhöhe halten wir an und schauen uns das interessante Zweite-Weltkrieg-Denkmal an.

 

Unser Weg führt uns nun gegen Norden zum Hwy 70. Auf diesem fahren wir über den Vail Pass gegen Osten, um in Frisco wieder gegen Süden abzuzweigen. Am berühmten Skiort Breckenridge gehts vorbei über den Hoosier Pass (mit Foto-Halt) nach Süden. Nachdem wir auch noch den Trout Creek Pass überquert haben, biegen wir in Johnson Village gegen Norden ab. In Buena Vista haben unsere Harleys wieder mal Durst.

 

Unseren Lunch-Halt legen wir auf einem Rastplatz im historischen Örtchen Twin Lakes ein. Wieder einmal ist das Wetter ein Thema: Was bringen wohl die dunklen Wolken? In welche Richtung geht unser Weg? Von welcher Seite kommt der Wind? Sollen wir (wie ein anderes Bikerpaar) die Regenklamotten montieren? Wir sind Optimisten und fahren im Trockengewand weiter. Auf einer sehr eindrücklichen Fahrt erreichen wir die Passhöhe auf dem Independence Pass. Nach einem Fotohalt gehts auf einer imposanten, aber zum Teil recht schmalen Strasse hinunter in den Skiort Aspen. Das Wetter ist auf dieser Seite wieder recht sonnig. Nach einer recht zügigen Fahrt das schöne Tal des Roring Forks hinaus erreichen wir um 15.45 unser vorreserviertes Motel Days Inn ($ 108.96, AAA) in Carbondale.

Nach dem Zimmerbezug geniessen wir das warme Wetter und die Blumenpracht auf dem Gartensitzplatz, wir können sogar den Laptop in Betrieb setzen.

 

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt gibts ein sehr feines Nachtessen inkl. Blueberry Pie à la mode im Red Rock Diner. Mmmh!!! Zurück im Zimmer schauen wir im TV noch etwas Baseball.

 

Wetter: Von allem etwas, vor allem auf der Ostseite des Independence Pass grau und sogar ein paar Tropfen. Danach aber wieder viel blauer Himmel und Sonne. In Carbondale (1881 m ü. M.) ist es um 16.30 33° C heiss!!

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Montag, 27. August     /     197 Meilen

Carbondale - 133 - McClure Pass (8763ft, 2671m) - 133 - Hotchkiss (5351ft, 1631m) - 92 - 50 - 347 - (Harleys parkieren) - Black Canyon of the Gunnison N.P. (8500ft, 2591m) - 347 - 50 - Montrose (5806ft, 1770m)

Heute stehen wir wiederum um 6.30 auf. Im Motel gibts ein ausgiebiges Zmorge. Bevor sie sich auf ihre Maschinen schwingen, rätseln die beiden Biker wieder mal darüber, ob sie die Regensachen anziehen sollen. Man gibt sich Bedenkzeit bis zur Tankstelle. Dort entscheiden sie sich für das Schlechtwetter-Tenü.

So gehts gegen Süden, wo das Wetter bald einmal besser wird, sodass die Regensachen in den Seitenkoffern verschwinden. Über den McClure Pass gehts durch eine einsame, aber schöne Landschaft gegen Süden. In Crawford hat sich das Wetter wieder so verschlechtert, dass die Regensachen wieder zum Zuge kommen.

Trotz wechselnder Witterung geniessen wir die Fahrt über den 92er mit den zahlreichen Aussichtspunkten auf die grandiose Gegend des Black Canyon of the Gunnison. Danach gehts recht zügig auf dem 50er zum Black Canyon of the Gunnison National Park. Beim Parkeingang dürfen wir unsere Motorräder stehen lassen und den Park mit dem Auto erkunden. Wir sind über die eindrückliche Landschaft beinahe sprachlos! Immer wieder staunen wir über die zum Teil bis zu 900 Meter hohen Felswände.

Bevor wir den Park verlassen, schauen wir uns noch etwas im Visitor Center um. Während die Frauen mit dem Auto ins "Super 8" ($ 65.66, AAA) nach Montrose fahren, folgen ihnen die Männer, in Regenkleidung verpackt, mit den Bikes hinterher. Es beginnt nun kräftig zu regnen. An der Kreuzung zum 50er stehen sie für einige Zeit unter ein Vordach, nachdem sie die Harleys ganz vorsichtig auf dem Kiesplatz abgestellt haben. Als der Regen beinahe aufgehört hat, wagen sie die Weiterfahrt. Kaum gestartet, schüttet es jedoch wieder erneut wie aus Kübeln. Die Sicht ist beinahe gleich Null. Die grellen Blitze machen das Ganze auch nicht gemütlicher. Man gäbe ein Königreich für einen Helm mit Visier wie zu Hause!!! Um ca. 18.00 kommen sie glücklich und gesund im Motel an. Beat meint: “Das war meine längste halbe Stunde auf einem Motorrad!“

Nachdem die nassen Sachen in den Badezimmern zum Trocknen aufgehängt sind, machen wir uns zu einer kleineren Stadtrundfahrt auf. Dabei entdecken Marta und Alois ein Motel, in welchem sie auf einer ihrer früheren Reise nächtigten. Zum Nachtessen gehen wir ins Red Barn Restaurant.

Wetter: Von allem etwas, samt ungemütlichem Abschluss mit einem Bad im Gewitter für die Biker

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Dienstag, 28. August     /     216 Meilen

Montrose - 50 - Whitewater - 141 - Naturita - 145 - Placerville - 62 - Dallas Divide (8970ft, 2734m) - 62 - Ridgway (6988ft, 2130m) - 550 - Ouray (7811ft, 2381m)

Tagwache um 6.30. Am TV schauen wir uns die neusten Wetterprognosen an. In der Lobby gibts Müesli, Toast, Kaffee, Tee und Jus. Dabei staunen wir, dass es für einmal kein Wegwerf-, sondern richtiges Geschirr und Besteck gibt.

Um 9.00 verlassen wir das Motel und fahren via Tankstelle zum "Safeway". Mit genügend Beiss- und Tranksame ausgerüstet, gehts um 9.30 über den 50er recht zügig gegen Norden bis nach Whitewater. Hier biegen wir gegen Südwesten auf den 141er ab. Auf keiner Karte wird diese Strasse als Scenic Landschaft oder touristisch interessante Gegend markiert, aber schon ab den ersten hundert Metern befinden wir uns in einem Märchenland. Die Farbenpracht und Formationen der steinigen Landschaft nehmen uns total in Beschlag. Zwar gibts meilenweit keine touristischen Einrichtungen, weder WC noch Wasser oder Verpflegungsmöglichkeiten. Das mag ein Grund sein, wehalb diese gottverlassene Strecke nirgends als Scenic Drive eingezeichnet ist. Aber was wir zu sehen bekommen entschädigt für alles.

Ab Gateway folgen wir dem Fluss Dolores gegen Süden. Auch dies eine unbeschreibliche Strecke. Die Filmkamera und Fotoapparate sind am Glühen!!! Bei einem der vielen Stopps, die wir in der menschenleeren Gegend machen, hält ein entgegenkommender Autofahrer an und fragt, ob alles ok sei!?! Da hätten wir im Falle einer Panne wirklich Glück.

Um 16.00 kommen wir schliesslich in Ouray im reservierten Motel "Ouray Chalet Inn" ($ 98.20, AAA) an. Nach kurzer Erholungszeit im Zimmer unternehmen wir einen Spaziergang durch das sehr schöne (fast wie ein Schweizer Bergdorf) Städtchen. Zum Nachtessen gehen wir zu Fuss ins "Main Street Restaurant". Beim Verlassen desselben fallen erste Tropfen, kaum im Motel angekommen, geht ein kräftiges Gewitter nieder.

Wetter: Ganzer Tag schön und heiss

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Mittwoch, 29. August     /     224 Meilen

Ouray - 550 - Ridgway (6988ft, 2130m) - 62 - Dallas Divide (8970ft, 2734m) - 62 - Placerville - 145 - Lizard Head Pass (10222ft, 3116m) - 145 - Dolores (6936ft, 2114m) - 184 - Mancos - 160 - Durango (6523ft, 1988m) - 550 - Coal Bank Pass (10640ft, 3243m) - 550 - Molas Pass   (10899ft, 3322m) - 550 - Silverton (9305ft, 2836m) - 550 - Red Mtn. Pass (11075ft, 3376m) - 550 - Ouray (7811ft, 2381m)

 

Ein weiteres mal kein langes dösen am Morgen, aufstehen um 6.30 und nicht viel später verlassen wir für einmal das Motel ohne Gepäck und fahren nach Ridgeway zum Tanken und einem ausgiebigen Frühstück im Galloping Goose Restaurant.

Nach einigen Regentropfen bessert sich das Wetter, je weiter wir gegen Süden kommen. Bald einmal befreien sich die Biker von Jacken und Handschuhen und schwingen sich in Jeans und T-Shirt auf ihre Maschinen. In Durango legen wir einen WC- und Glace-Halt im McDonald’s ein. Nachdem wir unsere durstigen Bikes aufgetankt haben, machen wir uns auf den Weg gegen Norden. Leider verschlechtert sich das Wetter wieder. Die Blitze werden grösser und das Donnergrollen immer lauter. Bald einmal sind die Strassen nass. Auf einem geeigneten Ausweichplatz stürzen sich Alois und Beat in ihre Regenkleider. Bei gewittrigem Regen gehts wegen des Wetters entsprechend zügig weiter. Wir verzichten auf sämtliche Fotohalte. Beim Aussichtspunkt auf eine riesige alte Mine hat sich das Gewitter verzogen, sodass die Regensachen wieder versorgt werden können. Es folgen noch ein paar Fotohalte auf der fantastischen Fahrt auf dem berühmten “One Million Dollar Highway“ nach Ouray.

Im Motel angekommen, versuchen Marianne und Beat, für die nächsten Tage Motels zu reservieren. Welch mühsame Sache. Da bewährt sich ein weiteres mal unser Laptop, sonst hätte das ewig gedauert mit Telefonieren! Wir müssen unsere Route massiv abändern! Schliesslich finden wir für jede Nacht über das Labor Day Weekend (Montag) Zimmer. Ein mexikanisches Nachtessen geniessen wir im Restaurant Buen Tiempo.

Wetter: Zuerst sonnig und warm, danach Gewitter

 

   
   

 

Donnerstag, 30. August     /     140 Meilen

Ouray - 550 - Red Mtn. Pass (11075ft, 3376m) - 550 - Silverton (9305ft, 2836m) - 550 - Molas Pass (10899ft, 3322m) - 550 - Coal Bank Pass (10640ft, 3243m) - 550 - Durango  (6523ft, 1988m) - 160 - Pagosa Springs (7105ft, 2166m)

Nach 8.00 verlassen wir das Motel. Ein paar Wolken begleiten uns. Oberhalb von Ouray legen wir einen ersten Fotohalt ein. Danach folgen noch zwei Film- und Fotosessionen in imposanten Kurven, natürlich auf geeigneten Abstellplätzen! Noch einmal geniessen wir die grandiose Fahrt über den “One Million Dollar Highway“! Bis zum alten Bergwerk-Städtchen Silverton hält sich unser Hunger in Grenzen, hier jedoch kreuzen wir im Brown Bear Cafe auf und holen das Breakfast nach. Frisch gestärkt schauen wir uns das sehr schön herausgeputzte und sehenswerte alte Städtchen zu Fuss an. Der historische Ort ist Anziehungspunkt für Biker aus aller Welt, wir treffen sogar auf echte Dänen.

Auf der nachfolgenden Fahrt den Molas Pass hoch werden Alois und Beat von einem Trucker gejagt! Bei der erstbesten Gelegenheit lassen sie ihn passieren. Wie wir die Passhöhe erreichen, sehen wir einen rauchenden Truck am Strassenrand. Welch Überraschung, es ist “unser Jäger“. Vom Aussichtspunkt aus können wir beobachten, wie der Chauffeur unter der Motorhaube Wasser einfüllt. Es tropft jedoch verdächtig unten raus. Trotzdem wagt er die Weiterfahrt. Etwas unterhalb der Passhöhe steht der Truck erneut am Strassenbord, der Fahrer begibt sich mit zwei Behältern zu Fuss zu einem nahe gelegenen kleinen See!

Auch wir unterbrechen an lohnenden Aussichtspunkten immer wieder die Fahrt. In Durango führen wir Menschen und Motoren die nötigen Flüssigkeiten zu. An einem Marktstand kann Alois dem Kauf eines Lederportemonnaies mit Kette nicht widerstehen.

Danach gehts auf dem 160er gegen Osten. Ca. 20 Meilen vor Pagosa Springs montieren die Männer wieder einmal das Regengwand. Es ist überall grau und tropft schon wieder. Die Strassen sind zwar nass, aber der grosse Regen hält sich zum Glück zurück.

Um 15.00 kommen wir in der vorreservierten Econo Lodge ($ 88.12, AAA) in Pagosa Springs an. Nach etwas Relaxen in den Zimmern machen wir uns zu einer kleineren Stadtrundfahrt auf. Im Family Restaurant unmittelbar neben dem Motel wird diniert.

Wetter: Schön und warm. Nachmittags und abends Gewitter

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Freitag, 31. August     /     230 Meilen 

Pagosa Springs - 160 - Wolf Creek Pass (10850ft, 3307m) - 160 - South Fork (8208ft, 2502m) - 149 - Spring Creek Pass  (10898ft, 3322m) - 149 - Slumgullion Pass (11361ft, 3463m) - 149 - 50 - Gunnison (7681ft, 2341m) - (ohne Harleys) - 135 - Crested Butte (8908ft, 2715m) - 135 - Gunnison (7681ft, 2341m)

Bereits um 6.30  meldet sich der Wecker. Im Motel gibts Müesli, Bagels, Kaffee usw.

Um 8.30  verlassen wir das Motel, tanken auf und fahren zum 160er. Ostwärts gelangen wir über den Wolf Creek Pass. An verschiedenen Punkten geniessen wir die Aussichten in die Landschaft.

In South Fork biegen wir gegen Norden auf den 149er ab. Die Strasse folgt durch das wunderbare Tal dem Rio Grande entlang. Innerhalb weniger Meilen überqueren wir auch den Spring Creek- und den Slumgullion Pass. Ab Lake City  folgen wir dem Lake Fork River, vorbei an vielen rötlichen Felsen. Danach gehts über eine Hochebene nach Gunnison. Wieder einmal nehmen die Wolken überhand. Um 14.20  kommen wir jedoch trocken im "Super 8" ($ 80.81, AAA) in Gunnison an.

Da wir die Zimmer noch nicht beziehen können, genehmigen wir eine kleine Stärkung im "McDonalds" gegenüber. Es folgt ein Abstecher nach Crested Butte. Das ältere Dörfchen sieht nicht schlecht aus, obwohl es recht touristisch und (für uns) versnobt wirkt. Die Restaurants bieten chinesische, japanische und griechische Spezialitäten an. Sowas suchen wir heute nicht und zurück in Gunnison geben wir uns mit "Pizza Hut" zufrieden. (der Service lässt nach wie vor zu wünschen übrig, offenbar ein generelles Manko …).

Wetter: Schön und warm. Später aufziehende Gewitter, die uns (oder wir ihnen) nicht in die Quere kommen.

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Samstag, 1. September     /     184 Meilen         

Gunnison - 50 - 114 - North Pass (10149ft, 3093m) - 114 - Saguache (7694ft, 2345m) - 285 - Poncha Pass (9012ft, 2747m) - 285 - Poncha Springs (7465 ft, 2275 m) - 50 - Monarch Pass (11312ft, 3448m) - 50 - Salida (7080ft, 2158m) - 291 - 24 - Buena Vista (7955ft, 2425m)

Um 07.30 Morgenessen in der Lobby, 8.45 Benzin tanken und kurze Einkaufstour im "Safeway".

Mit Verpflegung und Tranksame ausgerüstet gehts auf dem 50er bei mässigem Verkehr gegen Osten. Auf dem 114er sind wir dann wieder ziemlich allein unterwegs (abgesehen von neugierigen, lebensmüden Squirrels, welche Beat zu zwei Vollbremsungen zwingen)! Wir sind von dieser herrlichen, einsamen Gegend über den North Pass sehr angetan.

In Saguache stossen wir auf den 285er. Der Verkehr Richtung Norden nimmt zu. In Poncha Springs biegen wir gegen Westen ab und erreichen so die Monarch Passhöhe auf 3448m. Da machen wir den Souvenir Shop unsicher, Alois verliert und findet seine Sonnenbrille wieder. Draussen müssen noch etwelche Fotos geschossen werden, obwohl es verdächtig grau aussieht.

Auf der gleichen Strecke fahren wir zurück, der Himmel verdunkelt sich immer mehr und die ersten dicken Tropfen fallen. Das Gewitter spielt sich in unserm Rücken ab, und dank zügiger Fahrt entfliehen wir dem Ungemach gerade rechtzeitig. Tankpause in Salida und Weiterfahrt ans heutige Ziel nach Buena Vista, ins reservierte Motel "Super 8" ($ 96.83, AAA). Ankunft um ca. 14.00 ist für einen Motelbezug relativ früh. Marta und Alois können ihre Unterkunft sofort beziehen, Marianne und Beat beobachten in der Wartezeit die Gewitterstimmung und beschlagen den Internet PC in der Lobby.

So nach halb sechs  gehen wir auf Restaurantsuche und finden etwas ausserhalb des Städtchens ein sehr originelles Lokal, "Coyote Cantin". Das Essen mundet uns ausgezeichnet und rundet einen interessanten Tag ab.

Wetter: Schön und kühl, ab 11.00 gewitterhaft

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Sonntag, 2. September     /     274 Meilen

Buena Vista - 24 - Poncha Springs (7465ft, 2275m) - 285 - Poncha Pass   (9012ft, 2747m) - 285 - 17 - 160 - Alamosa (7544ft, 2299m) - 285 - Antonito (7882ft, 2402m) - 17 - La Manga Pass   (10230ft, 3118m) - 17 - Cumbres Pass CO (10022ft, 3055m) - 17 - Chama NM (7851ft, 2393m) - 64 - Taos (6952ft, 2119m)

Sonntag hin oder her, wegen der neu geplanten Etappe steigen wir schon um 6.00 aus den grossen Betten. Gemütliches zmörgelen bei Müesli, Bagels, Biscuit & Gravy, Jus und Kaffee im Frühstücksraum. Wir kommen sogar in den Genuss von French Vanilla.

Nach 8.00 fällt der Startschuss zur Fahrt in Richtung Süden. Das Wetter wird immer besser. Nach zügiger Fahrt durch eine etwas monotone Gegend tanken wir in Alamosa auf. Auf der 285 erreichen wir Antonito. Von hier führt eine alte Dampfzuglinie nach Chama in New Mexico. Als Touristenattraktion wird die Strecke immer noch betrieben. Beim alten Bahnhof vertreten wir unsere Füsse und schauen uns die verschiedenen alten Eisenbahnwagen und den alten Wasserturm an. Westwärts gelangen wir zum La Manga Pass, kurz nach der Überquerung erblicken wir in einer riesigen Talsenke einen Dampfzug. Auf der Cumbres-Passhöhe steht eine erneuerte Bahnhofanlage. Wir rätseln darüber, in welche Richtung der Zug wohl gefahren sein mag. Auf der Talfahrt entdecken wir plötzlich eine einzelne Dampflok ebenfalls talwärts fahren. Sie kann tempomässig nicht mit uns mithalten, so sind wir an günstigen Stellen jeweils mit Film- und Fotokameras bereit, um die Cumbres & Toltec 487 gebührend zu verewigen. Die Lokführer lassen es sich dabei nicht nehmen, mit grosser Lautstärke Dampf abzulassen.

In Chama (Endstation in New Mexico) machen wir einen kurzen Spaziergang dem Bahnhof und der Mainstreet entlang. Vor der Weiterfahrt wird noch schnell ein Bagel verdrückt, dann heisst es sputen. Es geht Richtung Taos und ein Gewitter kündet sich an. Die Biker trauen der Sache nicht mehr ganz und schlüpfen bald in die Regenkleider. Es wird merklich kühler und beginnt nun stark zu regnen. Die Blitze werden immer zahlreicher und scheinen bedrohlich nah. Irgendwo auf weiter Flur werden die Harleys so gut wie möglich parkiert und die Männer steigen zu den Frauen ins Auto. So nach 20 Minuten scheint das Gröbste vorbei zu sein. Wir wagen die Weiterfahrt und befinden uns nach kurzer Zeit auf der grossen Brücke über dem Rio Grande. Zahlreiche Fahrzeuge sind am Ende der Brücke parkiert und alles Volk staunt über die grossen Wassermassen, die die Schlucht herunter stürzen. Das Gewitter muss eine ungewöhnlich grosse Wassermenge erzeugt haben. Frierend steigen die Frauen ins Auto, die Männer auf ihre Maschinen.

Um 16.30 Ankunft im "Super 8" in Taos. Die Regenkleider sind inzwischen schon wieder fast trocken. Auf dem Motel-Parkplatz werden wir begrüsst mit "Grüezi mitenand“. Wir glauben, nicht recht gehört zu haben. Der Mann von der Rezeption erzählt uns, dass er in der Schweiz geboren wurde und noch immer Verwandte dort habe. Nächste Woche werde er für zwei Wochen in die Schweiz reisen. Da wir Schweizer seien und erst noch mit Harleys unterwegs, biete er uns die Suite mit zwei Schlafzimmern und zwei Badezimmern für $123.89 an (good deal!). Da können wir natürlich nicht nein sagen! Er zeigt uns sein Motorrad, eine Road King, ein ehemaliges Polizei-Bike!! Auf dem Motorendeckel steht noch immer der Schriftzug “Police“!

Zum Nachtessen gehen wir, auf Empfehlung des “Schweizers“, zum "Guadalajara Grill". Ein sehr guter Tipp!! Das Essen und die Getränke werden gleich beim Eingang bestellt und bezahlt. Alles wird anschliessend an den Tisch serviert. Es schmeckt uns ausgezeichnet!!!

Wetter: Am Morgen leicht bewölkt, danach immer sonniger und wärmer. Kurz vor Taos ein kräftiges Gewitter

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Montag, 3. September (Labor Day)     /     210 Meilen

Taos - 64 - 150 - Taos Ski Valley (9207ft, 2806m) - 150 - 64 - Taos - 64 - Eagle Nest (8203ft, 2500m) - 38 - Questa (7090ft, 2161m) - 522 - 159 - Fort Garland, CO (7932ft, 2418m) - 160 - North La Veta Pass (9413ft, 2869m) - 160 - Walsenburg (6182ft, 1884m)

08.00 Treffpunkt Lobby zum Zmorge. Die Auswahl an Müesli, Kaffee, Jus und Pastries ist eher bescheiden. Wir verlassen das Motel Richtung Tankstelle. Im "Albertsons" decken wir uns mit Mineralwasser und Bagels ein.

Beim Studium der Karte stellen wir fest, dass heute der höchste Punkt von New Mexico umrundet wird. Auf der Karte ist eine Stichstrasse eingezeichnet, die ein Stück weit den Berg hoch führt. Da im Moment noch schönes Wetter herrscht, riskieren wir den Abstecher. Das Wagnis sollte sich lohnen! Zwar gibt es am Ende der Strasse bloss Parkplätze und verschiedene Sessellifte und keine Aussicht. Aber alleine die Fahrt hierhin hat sich gelohnt.

Zurück in Taos gehts auf die Umrundung des Wheeler Peaks. Auf sehr schönen Strassen gelangen wir in das alte, sehr sehenswerte Städtchen Red River. Hier legen wir den Lunchhalt ein. Ab da passen wir uns dem übrigen starken und zum Teil rasenden Verkehr an und gelangen relativ früh nach Walsenburg. Unser Nachtlager beziehen wir im Knight’s Inn ($ 60.36, AAA).

Nach unserer Ankunft informiert sich Marianne, an der Sonne vor dem Zimmer sitzend, via Laptop über Motels in Manitou Springs. So wird für morgen ein Travelodge reserviert.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt gehts zum Nachtessen ins Corines, sehr feines Amerikanisch-Mexikanisch!

Wetter: Zuerst sonnig und recht warm, später ziehen wiederum Gewitterwolken auf, es bleibt aber zum Glück trocken. Am späteren Nachmittag wird es wieder recht heiss.
 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Dienstag, 4. September    /     Auto 259 -  Harley 171 Meilen

Walsenburg - Business 25 - 69 - Texas Creek - 50 - Skyline Drive - Cañon City - 115 -  Colorado Springs - 25 - 24 - Manitou Springs (6320ft, 1926m) 

Ohne Harleys: 24 - Garden of the Gods - 24 - Divide - 67 - Cripple Creek - (9508ft, 2898m)  - 67 - Divide - 24 - Manitou Springs

8.00 erscheinen wir zum Morgenessen. Nach dem auftanken starten wir Richtung Texas Creek am Kansas River. Der Verkehr ist schwach und die Strassen führen durch schöne Landschaft. Ab Texas Creek gehts dem Fluss entlang gegen Osten. Unterwegs legen wir verschiedene Foto- und Filmhalte ein. Kurz vor Cañon City beschliessen wir, über den fantastischen Skyline Drive in das Städtchen zu fahren. Es geht rasant aufwärts auf einen schmalen Grat, gerade breit genug für unser Fahrzeug. Dafür ist die Aussicht atemberaubend und Gegenverkehr zum Glück nicht gestattet. Nach zahlreichen Foto- und Filmsessionen erreichen wir nach dem Downhill den ""Burger King"" für unsern Lunch.

Über den lohnenswerten 115er zieht es uns gegen Norden. Da unmittelbar vor Colorado Springs nirgends mehr eine Ausweichmöglichkeit besteht, überholen die Frauen die Biker und fahren ihnen voraus in die Stadt. Beat winkt Alois vorbei und bildet nun den Schluss. Der Verkehr ist ziemlich hektisch, beim einspuren zur Autobahn geschieht dann, was zu befürchten war. Beat verliert den Kontakt zu den anderen. Er greift während der Fahrt zum Funkgerät und ruft die Frauen auf, damit sie informiert sind. Sie müssen nun darauf achten, Alois nicht auch noch zu verlieren. Dieser seinerseits versucht mit wilden Handbewegungen, darauf aufmerksam zu machen, dass wir Beat verloren haben, nicht wissend, dass sie es bereits wissen. ...Derweil schlägt sich Beat selbstständig durch den Verkehr. 14.40 treffen alle kurz nacheinander in der Travelodge in Manitou Springs ein. Dabei amtet Marta als Einweiserin für Beat. Marianne hat sie an der Kreuzung zum Motel ausgeladen, damit sie Beat den Abzweiger zeigen kann. Alles klappt, Funk sei Dank!

Da wir unsere Zimmer noch nicht beziehen können, beschliessen wir, mit dem Auto nach Cripple Creek zu fahren. Bereits türmen sich wieder Gewitterwolken auf, so lassen wir unsere Bikes stehen. Kurz ausserhalb von Manitou Springs sehen wir auf der rechten Seite eine bizarre Felslandschaft. Wir beschliessen, uns diese genauer anzuschauen. Im Garden of the Gods staunen wir über die grandiosen Felsen. Im sehr schönen Visitor Center informieren wir uns detailliert über die Superlandschaft.

Mit diesen schönen Eindrücken fahren wir nach Cripple Creek. Wir geraten in ein Gewitter, und die Temperatur sinkt von 29° C auf 10° C ab. In Cripple Creek parkieren wir auf einem der zahlreichen Gratisparkplätze und machen uns im leichten Regen zu Fuss auf, verschiedene Casinos anzuschauen. Im Bronco Billy’s Casino geniessen wir für total 18 $ inkl. Tip (dank 2-für-1-Gutschein aus dem Motel, abgelaufen am 30.12.06!!) ein sehr gutes Nachtessen. Die 30 Minuten Wartezeit auf einen freien Tisch verbringen wir bei einem Rundgang durchs Casino. Marta und Alois werden über die Bedienung der 1-Cent-Maschine instruiert. Für Marta verläuft der Test erfolgreich.

Um 20.35 sind wir wieder im Motel zurück.

Wetter: Sonnig und heiss, am Abend die obligaten Gewitter

 
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Mittwoch, 5. September   /     Auto 260 -  Harleys 170 Meilen

Manitu Springs - 24 - Wilkerson Pass (9502ft, 2896m) - 24 - Hartsel (8864ft, 2702m) - 9 - Fairplay (9950ft, 3033m) - 285 - Red Hill Pass (9986ft, 3044m) - 285 - Kenosha Pass
(10001ft, 3048m)
- 285 - Grant (8606ft, 2623m) - 8 - Morrison - 470 - 70 - Denver (5280ft, 1609m)
Rückgabe Harleys bei Eagle Rider um 13.45 
Denver - 76 - Fort Morgan

 

Heute stehen wir nach einer kurzen Nacht um 6.30 auf. (Wir liessen es uns nicht nehmen, bis in die späten Abendstunden noch live-Tennis vom US-Open zu verfolgen, Nadal verlor gegen Ferrer) . Nach einem kleinen Zmorge an der Lobby verlassen wir das Motel Richtung Tankstelle. Die Frauen versäumen sich noch etwas beim fotografieren, unterdessen sind die Biker schon unterwegs und verpassen die richtige Ausfahrt zum Dorf Manitou Springs. Natürlich fahren die Frauen auf der Suche nach den Harleys auch wieder im Gaggo herum, Einfahrt aus, Einfahrt ein, wo ist jetzt Osten oder Westen? Und in welcher Richtung müssen sie suchen? Das gleiche tun die Männer und irgendwann klappt der Funkverkehr. Dank dieser Verständigung finden wir uns irgend wann wieder. Frisch vereint fahren wir durch das ganze lang gezogene, sehr schöne historische Dorf zur Tankstelle. Wir betanken unsere Harleys bloss noch mit ca. je 1½ Gallonen. Dies sollte bis nach Denver reichen.

Unterwegs zieht zuerst Alois, später auch Beat die Lederjacke an. Es wird kühl! Auf dem letzten Pass unserer Harley-Reise, dem 10001 Fuss hohen Kenosha Pass, machen wir nochmals ausgiebig Fotos von und mit unseren Bikes und Bikern. In Bailey machen wir kurz Pause und entfernen die Fähnchen von unseren Harleys. Ca. 6 Meilen vor Conifer leuchtet bei Beats Maschine die Reservelampe bei der Benzinanzeige. Via Funk verständigt er die Frauen, dass er bei der nächsten Tankstelle nochmals etwas nachtanken will. Gefunkt, getan! Dann beschliessen wir, via Morrison zur Autobahn zu fahren. Im schönen Dörfchen Morrison halten wir kurz für einen Lunch. Unsere Biker montieren nun auch ihre Helme für die Fahrt auf der Autobahn. Die Wolken sind wieder einmal bedrohlich schwarz. Wir haben jedoch Glück und kommen um 13.45 trocken bei der Vermietstation in Denver an. Nach kurzer Wartezeit erfolgt die reibungslose Rückgabe der Maschinen. Wir erhalten die Info, dass an Alois’ defekter Softail bloss ein Stift im Motor verschoben war. Wir hätten den Schaden jedoch auf keinen Fall selber beheben können. Es werden noch letzte Bilder geknipst, dann  verlassen wir Eagle Rider und nehmen nordostwärts Kurs auf Fort Morgan.

Zwei grandiose und unvergessliche Wochen mit den Harleys gehören bereits wieder der Vergangenheit an!! Wir sind glücklich und froh, dass wir trotz der einen oder anderen kritischen Situation unsere Untersätze ohne Schrammen abgeben konnten.

Etwas vor 16.00 kommen wir im "Super 8" in Fort Morgan an. Nach dem Zimmerbezug ist etwas Relaxen und Skypen mit Geri angesagt. Nach 17.00 machen wir uns zur Stadtrundfahrt auf. Unser Nachtessen gibts heute im Country Steak Out, einem sehr schön eingerichteten Restaurant mit sehr feinem Essen!! Zurück in der Unterkunft nehmen die Frauen noch die Laundry in Beschlag. Im TV läuft Tennis US Open und im DQ gegenüber kann Beat einem Blizzard nicht widerstehen.

Wetter: Leicht bedeckt, jedoch angenehm warm. Am Abend Regen mit Blitz und Donner!

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Donnerstag, 6. September     /     144 Meilen

Fort Morgan - 52 - 14 - grau - (Pawnee Buttes) - 14 - Fort Collins

Heute, am Tag eins nach den Harleys, nehmen wir es gemütlich! Um 8.30 gehts zum Zmorge in die Lobby.

Um 9.30 verlassen wir das Motel Richtung Walmart. Nachdem wir unser Auto aufgetankt haben, erhält Alois zweimal einen halben Liter French Vanilla Kaffee gratis!! (Normalerweise kosten sie das “kleine Vermögen“ von je ca. 59 Cents!!!!).

Um 11.00 machen wir uns endgültig auf den Weg. Durch eine eindrücklich, flache Prärielandschaft gehts zuerst gegen Norden und später Richtung Westen zu den Pawnee Buttes im Pawnee National Grasland. Bei herrlichem Wetter fahren wir auf gut ausgeschilderten Gravelstrassen zum Lookout. Auf dem weiteren Weg Richtung Fort Collins geraten wir in einen kräftigen Gewitterregen.

Um 15.00  kommen wir im "Super 8" ($ 58.50, Bon) in Fort Collins bei Sonnenschein an. Es bleibt Zeit für Musse und Erholung bis wir zum Nachtessen starten. Zu diesem Zweck fahren wir zum "Olive Garden". Dies ist das erste Mal, dass wir in einem solchen Restaurant einkehren. Wir geniessen das leicht italienische Ambiente. Die Suppen, Pasta und Salate munden uns ausgezeichnet! Auf dem Rückweg zum Motel stocken wir unsern Getränkevorrat  im "Safeway" auf.

Wetter: Zuerst sonnig und heiss, später im Gewitter etwas kühler. Am späteren Nachmittag wieder schön und warm

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Freitag, 7. September   /  225 Meilen     225 Meilen

Fort Collins - 25 - Loveland - 34 - Drake - 43 - 34 - Rocky Mountain N.P. (Old Fall River Road) - 34 - Granby - 40 - Craig
 

Tagwache um 07.00, nach dem Auschecken gehts zum Zmorge ins Dennys via-à-vis. Um 9.15 machen wir uns auf den Weg Richtung Rocky Mountain National Park. Über die Nebenstrasse 43 gehts westwärts bis zum Visitor Center des Parks. Wir fahren auf der Gravel-Einbahnstrasse “The Old River Road“ den Berg hoch. An den zahlreichen Aussichtspunkten halten wir an und geniessen die herrliche Aussicht. Zeitweise kommt es sogar zu Stau wegen den noch immer vielen Leuten.

Kurz vor der Passhöhe erblicken wir in einer Senke eine ca. 40 Stück grosse Elchherde. Der mächtige Elchbulle verteidigt eindrucksvoll und erfolgreich sein Harem gegen einen jüngeren Artgenossen. Auf der anderen Seite des Hanges sehen wir ein Reh und einen Bock. Vom Visitor Center auf der Passhöhe aus haben wir nochmals einen herrlichen Blick auf die Elchherde in der Senke. Wir wandern noch die 60 Höhenmeter zum höchsten Punkt des Parks hoch und schiessen bei kühlem Wind ein paar Fotos.

Bei einem Aussichtspunkt auf der Talfahrt legen wir unseren Lunchhalt ein. Dabei erspäht Beat auf der gegenüberliegenden Talseite erneut eine Elchherde. Gemütlich gehts weiter nach Granby. Hier biegen wir auf den 40er ab. Wieder einmal rennt uns die Zeit davon!

Um 18.30  erreichen wir das vorreservierte "Black Nugget" Motel ($ 81.79, AAA) in Craig. Bei unserer Ankunft sehen wir neben dem Motel zwei Rehe am Äsen. Der Motelbesitzer, ein Pole, schenkt uns je zwei Kugelschreiber und zwei Kalender. Znacht gibts im praktisch einzigen Restaurant im Ort, im "Village Inn". Zurück im Zimmer schreiben wir ein paar Karten und schauen TV.

Wetter: Schön und warm

 
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Samstag, 8. September          299 Meilen

Craig - 40 - Vernal UT - 191 - 44 - grau - 44 - Flaming Gorge N.R.A. - 191 - 80 - Green River WY
 

Aufstehen um 7.00 . Da es im Motel kein Zmorge gibt, gehen wir "zur Abwechslung" einmal zu McDonald’s. Doch vorher gehts noch kurz zur Tankstelle. Um 9.00  fährt Marianne gegen Westen los. Wir schauen uns unterwegs ein paar schöne Aussichtspunkte an. In Jensen (Utah) besuchen wir das Visitor Center und erhalten Unterlagen über die Flaming Gorge. Beat fährt nun gegen Norden. Die Strasse verläuft in einer Schlucht mit imposanten Felsformationen. Bei der Flaming Gorge National Recreation Area schauen wir uns verschiedene herrliche Aussichtspunkte an. Wir machen auch noch den beeindruckenden Sheep Creek Geological Loop. Bei dessen Beginn sehen wir im Sheep Creek rote Kokanee Lachse auf ihrem Weg zu ihren Laichgründen. Einmal mehr sind wir beinahe sprachlos über diese grandiosen Naturschönheiten!!!

Nach einem kurzen Halt beim Flaming Gorge Dam gehts weiter auf dem 191er bis nach Green River, wo wir um ca. 18.00  im reservierten Motel "Super 8" ($ 87.35, AAA) ankommen, dieses Motel hat seine besten Zeiten schon lange gehabt … Zum Nachtessen gehen wir ins "Penny’s Diner", ein einfaches, aber originelles Restaurant, auf dem Weg zurück erstehen sich die Desserthungrigen bei Mac noch Sunday und Flury.

Zurück im Zimmer möchten wir in West Yellowstone Zimmer für drei Nächte reservieren. Zu unserer grossen Überraschung ist praktisch alles ausgebucht!! So sind wir gezwungen, ein Alternativprogramm herauszutüfteln. Mit viel Glück erhalten wir die Zusage wenigstens für eine Nacht im "City Center Motel" in Jackson, ein Familienzimmer. (ein grosses Zimmer mit zwei Betten und TV plus zwei kleinere Zimmer mit je einem Bett drin)!!

Wetter: Schön und warm, gegen Abend etwas dunstig

   

   

 

 

 

 

 

 

     

Sonntag, 9. September     368 Meilen

Green River - 80 - Rock Springs - 191 - Farson - 28 - Lander - 287 - Moran - Teton N.P. - 191 - Jackson - 22 - 33 - Victor ID - 31 - Swan Valley - 26 - 89 - Alpine WY
 

Tagwache um 6.15! Wie war jetzt das? Komisch, dass man in den Ferien so unternehmungslustig und früh in den Tag startet. Als Erstes reservieren Marianne und Beat im "Super 8" in Livingston zwei Zimmer. Danach gehts zu Müesli, Toast und Kaffee in die Lobby. Nach einigem Überlegen reservieren sie gleich noch die Unterkünfte in Salmon.

Die erste Fahrt führt ostwärts nach Rock Springs. Im "Albertsons" posten wir Bagels für unterwegs. Um 8.55  starten wir zur heutigen Morgenetappe. Es geht recht zügig gegen Nordosten. Wir beschliessen, einen spontanen Abstecher zu den beiden alten Minenstädtchen South Pass City und Atlantic City zu machen. Im Mac zu Lander legen wir unseren Lunch-Halt ein.

Frisch gestärkt übernimmt Marianne das Steuer. Auf dem Togwotee Pass (9658ft, 2944m ü. M.) geraten wir in einen kleineren Schneesturm! Im Grand Teton National Park sind die berühmten Berge leider hinter den Wolken versteckt. Trotzdem halten wir an verschiedenen Aussichtspunktenan. Dabei sehen wir eine Elchherde von ca. 50 Stück. Da wir bereits um 16.00  in Jackson Hole sind, beschliessen wir, das geplante Chuckwagon Diner (beginnt erst um 19.30 ) auszulassen. So machen wir einen interessanten Abstecher nach Idaho und erreichen um 17.25  unser vorreserviertes 3 River Motel ($ 60, AAA) in Alpine.

Zum Znacht gehts in die "Gunnars Pizzeria". Zurück im Zimmer reservieren wir via Laptop Tickets für das Brooks & Dunn-Konzert im Hilton in Las Vegas. Beat fühlte sich den ganzen Tag mies und hat Kopfschmerzen. So geht er nach einem Becher Lindenblütentee (Wasser von Lobby, aufgeheizt mit der Mikrowelle, und Teebeutel von Marta) früh ins Bett.

Wetter: Zuerst grau, das Thermometer sinkt 2944m auf  2°C runter. Später wirds wieder sonniger und auch wärmer, bis 20° C!   

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Montag, 10. September     183 Meilen

Alpine - 89 - Jackson - 22 - Wilson - 390 - Teton N.P. - 89/287 - Yellowstone N.P. - 20 - West Yellowstone ID

Nach dem Betanken unseres Wagens starten wir um 8.30 . Als Erstes beruhigen wir im McDonald’s in Jackson Hole unsere knurrenden Mägen.

Auf einer zum Teil sehr engen Gravelstrasse fahren wir zum Grand Teton National Park, wo wir zuerst das neu erstellte, wunderschöne Visitor Center am Südeingang besuchen. Danach erfolgt eine grossartige Fahrt den Tetons entlang gegen Norden. Nach zahlreichen Fotohalten gehts weiter zum Yellowstone National Park. Wir steuern beinahe alle Aussichtspunkte an unserem Weg an und sehen so unzählige Wasserfälle und Geysire. Im Black Sand Basin sehen wir inmitten der Geysire einen Büffel liegen! Im Fountain Paint Pot werden Beat und Marianne vom Fountain Geyser “geduscht“. Auf unserem weiteren Weg sehen wir zahlreiche Elche und Büffel.

Um 19.10 erreichen wir das vorreservierte "City Center Motel" in West Yellowstone. Wir beziehen unser Familienzimmer ($ 107.91, AAA) und gehen anschliessend gleich zum Znacht ins "Timberline Café". Beat kränkelt noch immer und verzieht sich gleich nach dem Nachtessen ins Bett, derweil sich Marianne in ihrem Einzelzimmer der Buchhaltung widmet. Alois und Marta machen es sich im „Doppelzimmer“ vor dem Fernseher gemütlich, bald herrscht Nachtruhe.

Wetter: Schön, zuerst etwas kühl, danach bis zu 20° C warm

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Dienstag, 11. September     163 Meilen

West Yellowstone - Yellowstone N.P. - 89 - Livingston MT

Um 08.00  verlassen wir das Motel und schauen uns für ein andermal andere Motels an, unter anderem auch das renovierte Motel "One Horse". Da wir bloss einen kleineren Hunger verspüren, steuern wir auch heute einen McDonald’s im Städtchen an.

Um 8.40  fahren wir bei einer Temperatur von ca. 3° C in den Park. Als Erstes sehen wir kurz nach dem Parkeingang einen Bald Eagle. Wir befahren verschiedene Strassen und schauen uns viele Aussichtspunkte an. Dabei sehen wir einzelne Büffel, Springböcke, Vögel und einen Fuchs. Vom Lookout Point bestaunen wir die imposanten Lower Falls (94 m hoch) sowie deren eindrückliche Umgebung. Im Nordteil des Parkes machen wir den Blacktail Plateau Drive, leider ohne dass wir Tiere zu sehen bekommen. Es sind zu unserer Überraschung immer noch sehr viele Leute unterwegs.

Nach einem kurzen Stopp in Mammoth Hot Springs fahren wir auf der “One way“-Gravelstrasse zum Park raus. Recht zügig gehts danach nach Livingston ins reservierte "Super 8" ($ 76.92, AAA). Um 17.35 erreichen wir unser heutiges Nachtlager. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt gehen wir ins "Crazy Coyote" Mexican Restaurant. Sehr feines Essen, super Salsas und gute mexikanische Musik ab Radio!!! Gleich gegenüber dem Restaurant befindet ein Carwash. Also gehts ab unter die Dusche mit unserem Van.

Wetter: Zuerst recht kühl (3 bis 4° C), später bis zu 30° C heiss

 

   

 

 

 

 

 

 

     

Mittwoch, 12. September     244 Meilen

Livingston - 90 - 89 - 12 - Townsend - 287 - Ennis - 287 - Virginia City - 287 - Twin Bridges - 41 - Dillon
 

07.00 Tagwache. 8.15 in der Lobby bei Kaffee, Bagel und Müesli. Danach Verpflegungs-Nachschub bei "Albertsons" holen, Benzin tanken.

Ab 9.50  fahren wir auf dem 89er durch weites Farmland gegen Norden und später auf dem hügeligen 12er gegen Westen. In Townsend bereichern wir die WC-Anlagen, auf dem 287er gehts danach gegen Süden. Auf einem windigen Pässli gibts einen “Bagel-Halt“.

In Ennis zweigen wir gegen Westen ab und machen einen längeren Halt im historischen Städtchen Virginia City. Wir bestaunen die vielen restaurierten Häuser, zum Teil noch mit Original-Ausstattung. Da die Saison (Memorial Day bis Labor Day) bereits vorbei ist, sind die meisten Häuser geschlossen, man kann aber noch durch die grossen Fenster eine Auge voll nehmen. Zügig gehts danach weiter bis nach Dillon ins vorreservierte "Super 8" ($ 71.16, AAA) wo wir um 16.00  ankommen.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, versucht Marianne, via Laptop für Freitag und Samstag (für Samstag Gratisnächte mit Triprewards) zu reservieren. Die Internetverbindung reicht nicht bis in unsere Zimmer, so kommt der Laptop im Frühstücksraum zum Einsatz.

Im "China Garden" geniessen wir das Abend-Buffet.

Wetter: Sonnig und, wenn kein Wind kommt, recht warm. In der Umgebung von Dillon ist es dunstig, es riecht nach Rauch. Wie die Dame von der Rezeption erzählt, lodern in der ganzen Gegend zahlreiche Wald- und Buschbrände, welche den Dunst verursachen.

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Donnerstsag, 13. September     199 Meilen

Dillon - 15 - 278 - 73 - Gravel - Coolidge Ghost Town - Gravel - 73 - Wise River - 43 - Lost Trail Pass - 93 - Salmon ID

In der Lobby gibts Müesli, Toast, Bagel und Kaffee. Nachdem unser Auto betankt und unser Getränkevorrat wieder aufgefüllt worden ist, verlassen wir um 9.30  Dillon. Bei Hochnebel gehts durch eine hügelige Landschaft gegen Westen. Den Abzweiger nach Polaris finden wir problemlos. Die Strasse ist gross als Scenic Byway angeschrieben und, entgegen den Angaben im Strassenatlas, sogar geteert. Wir sehen zahlreiche Rehe und Springböcke. Das Wetter bessert sich, und der blaue Himmel zeigt sich immer mehr.

Der Abzweiger zur Coolidge Ghost Town macht uns neugierig. Über eine ca. 5 Meilen lange Gravelstrasse und einen ca. ½ Meilen langen Fussmarsch gelangen wir in eine Gegend mit zahlreichen mehr oder weniger verfallenen Häusern einer ehemaligen Siedlung. Wir bestaunen die Sachen und erfahren auf verschiedenen Tafeln, dass man versucht, dieses alte Bergwerkdorf wieder herzurichten. Um 12.50  sind wir wieder bei unserem Auto. Auf einem Picknicktisch ist “Lunchtime“ angesagt.

Die Zeit läuft uns auch heute wieder davon. So fahren wir zügig zuerst gegen Norden und später gegen Westen. Beim Big Hole National Battlefield hat es so viele Leute, dass wir uns nur kurz im Visitor Center umschauen und Informationen für ein andermal holen. Weiter gehts über den Chief Joseph Pass (2214 m ü. M.) gegen Westen zum Lost Trail Pass (2138 m ü. M.). Hier biegen wir gegen Süden ab und befinden uns nun im Staat Idaho. Auf der eindrücklichen Scenic Route 93 gehts gegen Süden durch das Tal des Salmon Rivers. Um 16.20  kommen wir im reservierten "Motel Deluxe" ($ 59.40, AAA) in der Ortschaft Salmon an. Nachdem wir uns etwas verfahren haben, finden wir das Motel doch noch.

Zum Nachtessen gehen wir für einmal zu Fuss. In "Bertram’s Brewery" gibts ausgezeichnetes Essen, grosse Portionen sowie gutes, selbst gebrautes Bier! Zurück im Motel relaxen wir etwas auf der Schaukelbank im moteleigenen Gärtli vor den Zimmern.

Wetter: Zuerst etwas Hochnebel, danach blauer Himmel und etwas windig. Der Dunst von den verschiedenen Bränden begleitet uns den ganzen Tag, obwohl wir selber zum Glück keine Feuer zu sehen bekommen.   

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Freitag, 14. September     279 Meilen

Salmon - 93 - Challis - 75 - Sunbeam - 70 (Gravel) - Custer City Ghost Town - 70 (Gravel) - 75 - Shoshone - 93 - Twin Falls
 

Aufstehen um 07.00, Abfahrt um 8.20. Als Erstes fahren wir zurück zum Dorfeingang, um die Plastik mit dem fischenden Bären zu fotografieren. Karten Einwurf bei der Post und fürs Zmorgen für einmal zum "Burger King" (auch nicht schlecht).

Nach dem Auftanken machen wir uns auf den Weg gegen Süden. In Challis schauen wir das wunderschöne und interessante Info Center der Region an und erhalten wertvolle Tipps über Sehenswürdigkeiten in der Gegend (man sollte nur mehr Zeit haben …!). Auf dem 7er gehts dem Snake River entlang gegen Westen. Unterwegs sehen wir im Fluss Chinook Salmons. Sind das vielleicht riesige Viecher! Auf einer Tafel wird erklärt, dass diese Art von Lachsen bis zu 40 Pfund (ca. 18 Kilo) schwer und bis zu 40 inch (ca. ein Meter) lang werden kann!

In Sunbeam beschliessen wir, einen Abstecher zur Yankee Fork Gold Dredge zu machen. Mit diesem riesigen Ding wurde in dieser Gegend nach Gold gesucht. Etwas weiter hinten im Tal befindet sich die sehenswerte Ghost Town Casper City, welche wir bei dieser Gelegenheit auch noch besuchen. Nach diesem Abstecher gehts zurück auf den 75er. Für einen kurzen Augenblick geraten wir in ein Gewitter. Marianne führt uns jedoch bald wieder durch Sonnenschein nach Shoshone für WC-Halt und Fahrerwechsel. Beat fährt nun die letzten paar Meilen bis nach Twin Falls ins "Days Inn" ($ 68.04, AAA). Ankunft nach 17.00, Zimmerbezug und dann wird gleich die Zimmerreservation im "Orleans" erledigt. Auch ein Skype Gespräch mit Geri kommt noch zustande. Nachtessen gibts später im "Chili's".

Wetter: Am Morgen blauer Himmel, danach bedeckt und Gewitter, etwas windig. Je näher wir Twin Falls kommen, desto schöner und wärmer wird es, am Schluss zeigt das Thermometer 30° C an.

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Samstag, 15. September     278 Meilen

Twin Falls - 93 - grau - Balanced Rock - grau (Gravel) - Scenic Deep Canyon Overlook - grau (Gravel) - Bruneau - 51 - 225 - Elko NV
 

Nach dem Zmorge im Motel gehts zur rege besuchten Flying J Tankstelle gegenüber dem Motel. Um 9.20  fahren wir gegen Süden los. Bei der riesigen Brücke über den Snake River unweit des Hotels halten wir für ein paar Fotos an. Danach holen wir im "Albertsons" Brötchen für unterwegs.

Die Strasse zum Balanced Rock finden wir ohne Probleme. Nachdem wir diesen eindrücklichen Felsen angeschaut haben, fahren wir auf dieser Strasse weiter durch die menschenleere Gegend, in der Hoffnung, auf der auf unserer Karte immerhin eingezeichneten Gravelstrasse zu sein. 48 Meilen und 1½ Std später und nachdem wir ein paar Mal gerätselt haben, ob unser Vorhaben wohl klappen würde, gelangen wir an eine Kreuzung, wo die Wegweiser am Boden liegen. Unser Bauchgefühl sagt uns, dass wir wohl am ehesten gegen rechts abbiegen müssten, Wegweiser hin oder her. Fragen kann man auch niemanden, es stehen einzig Tafeln am Wegrand, wonach hier von Zeit zu Zeit irgendwelche Dinger vom Himmel fliegen könnten. Scheinbar wird das Gebiet auch militärisch benutzt. Mittlerweile bleibt uns vor lauter Staub fast die Spucke weg und es gibt keine Sicht mehr durchs Rückfenster. Unsere Vermutung stellt sich nach einiger Zeit als richtig heraus, und wir erreichen tatsächlich den Scenic Deep Canyon Overlook. Hier handelt es sich um einen Aussichtspunkt auf eine riesige Schlucht des Bruneau Rivers mitten im Niemandsland.

In Bruneau gelangen wir endlich wieder auf eine geteerte Strasse und ab da schnurgerade südwärts. Unmittelbar nach der Grenze zu Nevada halten wir in Mountain City beim Visitor Center an. Auf kurviger Strasse mit sehr schöner Aussicht gelangen wir nach Elko ins vorreservierte "Days Inn" (zweimal gratis mit je 6000 Punkten). Zum Nachtessen gehen wir ins "La Fiesta" Restaurant. Leider kann Marta das sehr feine Essen überhaupt nicht geniessen. Wegen starken Kopfschmerzen und „Heiss-und kalt-Schüben" fährt sie Beat, noch bevor das Nachtessen serviert wird, ins Motel zurück. Zum Dessert genehmigen sich Marianne und Beat einen Medium Blizzard im "DQ".

Wetter: Schön und sehr warm. (und staubig)

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Sonntag, 16. September     228 Meilen

So. 16.09. Elko - 228 - 227 - Lamoille Canyon - 227 - 229 - grau (Gravel) - Ruby Lake N.W.R. - grau (Gravel) - 50 - Ely
 

Nach der Tagwache holen wir in der Lobby Müesli, Muffin und Kaffee und verzehren die Sachen im Zimmer, da in der Lobby kein Platz dafür ist. Marta geht wieder besser. Um 9.10  haben wir unser Auto aufgetankt, und auch unsere Mineralwasser-Reserven sind aufgefüllt.

Wir fahren zum grandiosen Lamoille Canyon, gemäss einer Broschüre wird er auch der „Yosemite von Nevada“ genannt. Eine Behauptung, welche unserer Meinung nach nicht übertrieben ist. Wir bestaunen die eindrdückliche Landschaft und die farbenprächtigen Bäume!! Auf einem Rastplatz legen wir unseren Lunch-Halt ein.

Auf einer schönen Naturstrasse erreichen wir das etwas abgelegene Ruby Lake National Wildlife Refuge. Neben zahlreichen Enten sehen wir Taucherli, Reiher, Springböcke und einen Fuchs. Auf unserem Weg Richtung Süden werden wir von einem Paar aus Australien angehalten. Es hat offenbar total die Orientierung verloren und sucht den Weg gegen Norden nach Elko.

Um 17.15  treffen wir im reservierten "Motel 6" in Ely ein. Beat und Marianne gehen nach dem Zimmerbezug das Auto waschen, die Gravelstrassen haben ihre Spuren hinterlassen! Zum Nachtessen gehen wir ins "Nevada Hotel and Gambling Hall". Es gibt einen sehr feinen Special, ein 10 oz Prime Ribl!

Wetter: Am Morgen noch etwas kühl, aber sonnig, später wird es wärmer

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Montag, 17. September     310 Meilen

Ely - 50 - Ruth - Copper Mine - 6 - 93 - 15 - Las Vegas "Orleans"



Aus Mangel an Restaurants gehts heute zum "McDonald’s" zum Zmorge. Wie meistens am Morgen wird das Auto aufgetankt, um 9.00 sind wir startklar.

Zuerst gehts wir zur Ortschaft Ruth, und wir bestaunen vom Aussichtspunkt aus die riesige Kupfermine. Danach fahren wir auf dem 93er gegen Süden. Die Landschaft ist abwechslungsreich, mal topfeben mit Bergen weit weg, mal hügelig, mal schnurgerade und dann wieder kurvig. Beim Nordeingang des Cathedral Gorge State Parks gibts einen ausgiebigen Lunch in einer atemberaubenden Landschaft.

Anschliessend gehts zügig nach Las Vegas. Im "Orleans Casino" werden uns zwei Zimmer im "neusten" Hotel-Flügel zugeteilt. Später machen wir zu viert eine Besichtigungstour im Casino, damit wir uns auch einzeln, sollten  wir einander verlieren, zurecht finden.

Mit den Bons für Gratis-Buffets bringen wir gleich mal das erste von vieren hinter uns. Die Verdauung regt die Spiellust an, der wir noch kurze Zeit frönen, dann aber sehnen wir uns bald einmal nach Nachtruhe.

Wetter: Am Morgen kühl, danach schön und heiss

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Dienstag, 18. September     Hotel Orleans geniessen

 

Es wird ein Faulenzertag, den wir verdient haben!! Nach dem Zmorge-Buffet im Orleans verbringen wir den Tag am Pool mit far niente. Irgendwann knurren die Mägen. Wir verlassen die Pool-Landschaft und bereiten uns gemütlich für Buffet Nummer zwei in unserm Hotel vor. Auch dieses meistern wir problemlos.

Abends vergnügen wir uns wieder beim spielen an kurzweiligen Banditen und andern Spielen.

 

   
     

Mittwoch, 19. September    165 Meilen

"Orleans" - Old Boulder Hwy - Henderson - 564 - 147 - 167 - 169 - Valley of Fire S.P. - 169 - 15 - North Las Vegas - 15 - "Orleans"
 

Morgen-Buffet im "Orleans". Anschliessend fahren wir ins "Hilton" Casino und holen unsere reservierten Tickets für das morgige Konzert ab.

Vor dem Mittag fahren wir via Boulder Hwy zur Lake Mead National Recreation Area. Dank Egle Pass ist der Eintritt gratis. Die ersten eindrücklichen roten Felsen des Valley of Fire kündigen sich bereits an. Dort beträgt die Eintritts-Fee $ 6 pro Fahrzeug. Wir schauen uns im Visitor Center um und fahren dann zu den verschiedenen Aussichtspunkten. Beat und Alois machen den kurzen Trail zum Mouse Tank, während die Frauen “sandgestrahlt“ beim Picknickplatz warten. Die sensationelle Landschaft im krassen Gegensatz zum nahem Las Vegas, zieht uns in ihren Bann.

Zurück in der Glimmerstadt stellen wir das Auto im Parking beim Main Street Station Casino, im alten Teil von Las Vegas ab. Zu Fuss gehen wir zur Fremont Street. Die Show beginnt erst um 19.30, so reicht die Zeit vorher noch  fürs Buffet im Main Street Station Casino. Dann bummeln wir zurück zur Fremont Street und schauen uns die immer wieder eindrückliche Lichtershow an. Dieser alte Stadtteil ist bei Nacht nicht sehr gemütlich, gar allerhand Gestalten tummelt in der Gegend herum. Als Frau allein zu Fuss unterwegs sein ist wenig ratsam.

Den Rest des Abends verbringen wir im "South Point", wo es “Double Points“ gibt. Marta und Alois machen hier ihre Playerkarte und erhalten dafür je ein T-Shirt!

Wetter: Ganzer Tag sehr starker Wind! Ansonsten schön und heiss!

 

   
 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 20. September     Las Vegas     20 Meilen

Den Morgen möchten wir am Pool verbringen, doch nimmt die Bewölkung immer mehr zu und der Wind frischt auf. So verschwinden wir wieder in unsern Zimmer, erledigen noch dies und das und starten längst fällige Telefonanrufe. Bei Dick und Pauline meldet sich nur die Antwort-Maschine.

Vor dem Mittag fahren wir zum "New York New York". Hier lässt sich immer problemlos parkieren. Zu Fuss gelangen wir in die Einkaufszone. Nach einigen Einkäufen fahren wir in die Belz Mall zum Lunch und einer weitere Einkaufstour. Auch hier läuft ins die Zeit davon, wir brechen das Lädelen ab und fahren von dannen ins "Sahara".  Das Znacht Buffet geniessen wir mit Rabatten wegen den neu erstellten Playerkarten. Es macht also Sinn, überall die Playerkarten zu beantragen, jedes mal profitiert man von Guthaben, Rabatten, zwei für eins, usw.

Nach dem Essen kommt uns der Fussmarsch ins "Hilton" gerade recht. Wir haben Tickets für Brooks and Dunn. Das Erlebnis ist grossartig, wenn auch die Lautstärke kaum mehr zu überbieten ist. Uns gefällts ausgezeichnet, es hätte ruhig noch ein paar Minuten länger dauern dürfen.  

Zu Fuss gehts zurück ins "Sahara", ein bisschen müde besteigen wir das Auto und Beat fährt uns zurück ins "Orleans". Ein Gutnacht-Game liegt dann noch drin, bevor wir endgültig die Schlafräume aufsuchen und uns in den neuen Tag träumen.

Wetter: Bewölkt und windig   

 

   
     

Freitag, 21. September     65 Meilen

"Orleans" - Henderson - Primm "Whiskey Pete's"
 

Wir verabschieden uns heute vom "Orleans", um nach Primm ins "Whiskey Pete's" zu wechseln.

Vorher lösen wir im Silverton beim Lunch unsere Punkte ein. Ein paar zusätzliche Games verlaufen ergebnislos, was uns nicht hindert, anschliessend die Belz Mall nach brauchbaren oder sonstwie interessanten Artikeln auszukundschaften. Wir werden sogar fündig, Alois entscheidet sich für einen neuen Koffer. Ein Besuch im Dollartree von Henderson muss auch noch sein, wo uns der Schreck in alle Glieder fährt. Alois vermisst seine Kreditkarte. Also wie der Blitz zurück zu Belz. Die grosse Erleichterung folgt, die Karte wurde vom Kassier unter Verschluss gehalten und uns wieder ausgehändigt.

Es wird langsam Abend, zurück in Henderson schauen wir uns im Walmart um, bevor wir uns nach Primm ins "Whiskey Pete's" begeben. Hier checken  wir für die letzten vier Nächte ein,. Wir  verstauen die neuen Habseligkeiten in die Koffer und nach der  Verpflegung vertreiben wir die Zeit bei diversen Spielen.

 Wetter: Zunächst bewölkt, aber warm. Gegen Abend Gewitter und Regen, kühler

 

   
     

Samstag, 22. September     256 Meilen

"Whiskey Pete's" - 15 - 164 - Searchlight - 95 - 163 - Laughlin - 163 - 68 - 93 - Las Vegas - 15 - "Whiskey Pete's"
 

Wir staunen nicht schlecht, wie wir am Morgen aus dem Fenster schauen. Richtung Süden beidseits der I-15 Richtung Grenze zu Kalifornien liegt Wasser, als ob ein grosser See entstanden wäre. Die starken Regenfälle in der vergangenen Nacht haben ihre Spuren hinterlassen!

Morgenbuffet im "Whiskey Pete's" und flanieren durch die Primm Mall.

Mittags Abfahrt nach Laughlin, ganz im Süden von Nevada. Da geniessen wir das warme Wetter auf einem gemütlichen Spaziergang dem Colorado River entlang, wir haben schönen Ausblick nach Arizona gegenüber. Dem originell gestalteten "Colorado Belle Casino" statten wir einen Besuch ab und schauen uns in einer Outlet Mall um.

Via 68er und 95er gelangen wir zum Hoover Dam. Da staunen wir einmal mehr über den sehr tiefen Wasserstand des Stausees und die entstehende Brücke über den Damm.

Der ganze Tag beschert uns viel Sonne mit einigen Schönwetterwölkchen, ab Abend geht ein ordentlicher Wind.

 

   
     

Sonntag, 23. September     122 Meilen

"Whiskey Pete's" - 15 - Las Vegas - 15 - "Whiskey Pete's"
 

Bis zum späteren Vormittag geniessen wir den Pool und die Sonne. Dann Fahrt nach Norden, Tankstopp und via 215 zu Walmart. Die neuste Ausgabe von Rand McNally müssen wir natürlich haben. in einem "99 cents only" entdeckt Alois brauchbare Lesebrillen.

Im "Red Rock Casino" ergeben wir uns einem willkommenen Brunch! Verdauungsgames schliessen sich an und danach danach die Fahrt zum Red Rock Canyon.

Zurück in Primm beschliessen wir den Abend im  "Buffalo Bill Casino" bei Spiel und Spass.

 

   
     

Montag, 24. September     89 Meilen

"Whiskey Pete's" - 15 - Las Vegas - 15 - "Whiskey Pete's"  
 

Das heutige Programm beginnt mit zwei Poolstunden, bevor wir zum "Orleans" zum Lunch fahren. Marta und Alois haben beim Spielen so viele Punkte gesammelt, dass sie fürs Essen noch total 82 Cents bezahlen müssen. Dieses Rückvergütungssystem ist noch interessant, ständig muss man aufpassen, nicht irgendwo ein Angebot zu übersehen.

Nach einem Verdauungsgame geht die Fahrt via "South Point Casino" zurück nach Primm, um unser Auto komplett zu entladen und im Zimmer für den Transfer ins Los Angeles "Hilton" alles um- und einzupacken. Marianne lässt zur Sicherheit noch den Flug rückbestätigen.  Vor dem schlafen gehen lassen wir im "Whiskey Pete's" noch einige Dollars rollen und geniessen die crazy Las Vegas Atmosphäre.

Wetter: Schön und warm, leichter Wind

 

   
     

Dienstag, 25. September     272 Meilen

Primm - 15 - Barstow CA - 15 - 210 - 5 - 405 - Los Angeles
Einchecken im Hilton um ca. 14.00   -  Rückgabe Auto bei Alamo um 14.30 

 

Letzter Morgen in Nevada, um 6.30  jagt uns der Wecker aus unseren Ferienträumen. Beim Auschecken stellt Marianne fest, dass auch Marta und Alois genügend Punkte erspielt haben, um von einer Gratis-Nacht zu profitieren, eine willkommene Überraschung. Ein letztes Morgen-Buffet vertilgen wir im "Buffalo Bill", dem sich noch ein paar Abschieds-Games anschliessen.

Um 9.40 Abfahrt nach Westen, um 11.15 gönnen wir uns in Barstow eine kurze Trink- und WC Pause. Auf gehts zum letzten Teilstück unserer heutigen Abschlussfahrt: Via 15–210–5–405 fahren wir zum "Hilton" beim Flughafen. Um 14.00 sind wir da. Es geht beim Einchecken ziemlich hektisch zu und her, da das Auto eigentlich nirgends stehen gelassen dürfte. Alois und Marianne erledigen das Check-In, während Marta und Beat beim Auto bleiben.  In Eile verstauen wir unser umfangreiches Gepäck im Zimmer, das angesichts der Grösse des Hotels im Dschungel von Treppen und Liften erst gesucht werden muss. In die nahe gelegene Alamo-Vermietung bringen wir dann unsern Minivan zurück. Dies alles geschieht innert kürzester Zeit.

Per pedes gehts dann gemütlich zurück ins Hotel am Flughafen. Alles wird reisefertig ins Gepäck verstaut, wir relaxen und können durchs Fenster bis in die Nacht hinein die startenden und landenden Flugzeuge verfolgen. Dazwischen gehen wir auf einen Sprung ins "Carl's Jr." nebenan für ein kleines "ZnachtBörgerli"!

 

   
     

Mittwoch, 26. September

Transfer zum Flughafen mit Shuttle-Bus  -  um 16.15 Abflug in L.A. 
 

Heute gehen wir es gemütlich an. Um 9.00  gehen wir zum Zmorge ins "Dennys". Auf dem Rückweg gönnt sich Marianne zur Feier des Tages einen letzten Strawberry-Banana-Shake. Im Zimmer werden die letzten Sachen verpackt.

Um 11.20  fährt uns der Shuttle-Bus ab "Hilton" zum Flughafen. Nach 10 Minuten treffen wir bereits beim Check-in-Terminal ein. Letzter Kleiderwechsel und einchecken, nach 12.00 ist alles erledigt. Wir setzen uns noch kurze Zeit im Food-Bereich hin und trinken vor der Sicherheitskontrolle noch unsere letzten Fläschchen Wasser leer. Die Kontrolle verläuft komplikationslos. Die freie Zeit bis zum Abflug verbringen wir in der Businesslounge, wo wir mit Müh und Not noch eine 4er-Sitzgelegenheit finden. Nach etwas Verschnaufen und einem ersten Besuch am Buffet versuchen wir, den Laptop zu starten, es funktioniert nicht. Die Lady am Empfang spricht etwas von “Firefox statt Explorer“. Nach einem Hilferuf via SMS an Geri kommt postwendend die Instruktion von zuhause. Mit einem Trick können wir uns doch noch einloggen. Beat nutzt die Zeit, um sich auf anstehende Prüfungen vorzubereiten. In einer andern Ecke finden wir sogar eine Anzahl Internet-Compis zur Gratisbenützung. So haben wir alle etwas zu tun, bis uns die nette Dame vom Empfang auffordert, uns für den Abflug zum Gate zu begeben. Alles klappt im Nu und ohne lange Wartezeiten können wir im Flugzeug unsere Plätze beziehen.

Schon werden wir mit einem Glas Champagner oder Orangenjus verwöhnt! Um 16.40  hebt unser Airbus 340-600 Richtung Europa ab. Schon bald einmal wird uns die Speisekarte mit der Auswahl des Nachtessens präsentiert. Zur Vorspeise wählen wir den geräucherten Thunfisch mit asiatischem Salat und süsser Chilisauce. Danach folgt ein Salat. Als Hauptgang wählt Marianne das marinierte Hähnchen, Auberginen-Couscous mit Pinienkernen und Balsamico-Tomatenchutney, derweil sich Beat für den Wildlachs mit Blumenkohl und Kapern-Rosinenmarmelade entscheidet. Zum Dessert nehmen beide das Käseplättchen mit Camembert, Manchego und Gorgonzola. Dazu  natürlich Getränke nach Wahl und Kaffee inkl. Schnäpschen. Ein sehr feines Nachtessen!!! Der Flug verläuft sehr ruhig, und es stehen viele interessante Filme zur Auswahl. Wir können alle mehr oder weniger gut und lange schlafen.

 

   
     

Donnerstag, 27. September    

Ankunft München 12.30, Abflug München 14.30, Ankunft Zürich 15.25
 

Nach einem feinen Zmorge (Omelette mit gegrillter Roma-Tomate und Kartoffelecken) landen wir um 12.45  in München. Wir besuchen kurz die Businesslounge (zur grossen Freude von Beat gibts Wiesenbier und Bretz). Gemäss Marianne ist die mit Käse überbackene Bretz tatsächlich sehr fein! Danach gehts durch die Sicherheitskontrolle, diese fällt hier um einiges strenger aus als jene in L.A. Beat und Marianne können nicht nebeneinander sitzen! Der Flieger ist “bumsvoll“, und die Stewardess muss mit etlichen Passagieren “chätschen“ wegen zu grossem Handgepäck!!! Schliesslich ist die  Avro RJ 85/100 mit ihren 97 Sitzplätzen nicht sehr geräumig. Um 14.35  heben wir Richtung Zürich ab. Es gibt Getränke nach Wahl sowie ein kleines Plättchen, das wir in redkordverdächtiger Zeit verspeisen müssen. Um 15.20  docken wir bereits in Zürich am Gate an! Nach der Passkontrolle erhalten wir sehr rasch unser Gepäck und passieren zügig die Zollkontrolle. Bereits um 15.47 sitzen wir in der SBB mit Ziel Heimat. In Goldau werden wir von Geri empfangen, der uns unverzüglich an unsere Wohnorte bringt.

 

In den  fünf Wochen wurden folgende Distanzen gemeistert:

Total Meilen Töff 2709.2               Total Meilen Auto 7130.5
Meilen pro Tag (14) 193.51          Meilen pro Tag (35) 203.7
km pro Tag (Töff) 311.36 km        pro Tag (Auto) 327.8

Fünf grandiose und erlebnisreiche Wochen sind leider schon wieder Vergangenheit! Dank den vielen Fotos und Filmsequenzen werden wir uns noch oft an diese Superreise erinnern!!   

 

Ein grosser Teil der Fotos ist aufgeschaltet:

http://picasaweb.google.de/MartasFotogalerie/USA07AugustSeptember

Die noch fehlenden folgen so bald wie möglich