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Teil 1: Mietwagen
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Diese unvergessliche Reise erlebten wir zu viert. Beat und Marianne haben sie vorbildlich geplant, organisiert und durchgeführt. So blieb uns mancher Stress erspart, selbst den nachfolgenden Reisebericht haben sie verfasst. Die ganzen fünf Wochen waren ein SUPER-ERFOLG, Alois und ich bedanken uns auch an dieser Stelle für ihren unermüdlichen Einsatz und das hervorragende Gelingen. Hier der Bericht aus der Sicht von Marianne und Beat, dem wir uns natürlich gerne anschliessen.
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Mittwoch, 24. August Aufstehen um 4.30 Uhr, Morgenessen, letzter Reisecheck. Um 6.00 Uhr Abmarsch zum Bahnhof. Via Luzern geht’s nach Zürich Flughafen. Wie abgemacht steigen in Zug die Eltern zu uns und staunen ein erstes Mal, dass wir in der 1. Klasse sitzen…. (Geri hat sie mit dem Auto nach Rotkreuz gefahren, nachdem bis gestern wegen dem Unwetter nicht klar war, wie und wohin sie mit dem Auto fahren würden). Einchecken im Terminal 2 (im 3 gibt’s keinen LH–Schalter mehr). Damit die Überraschung perfekt ist, checken wir bei Economyklasse ein, die fragenden Blicke der Angestellten beantworten wir mit einer Notiz auf den Tickets. Es klappt wunderbar mit dem Geheimhalten. Erst bei Kaffee und Gipfeli verraten wir den Eltern, dass Geri und wir ihnen den Aufpreis für die Businessklasse schenken! Überraschung und Freude sind riesig. Mittels Fingerdock gelangen wir zum Flugzeug. Abflug um 11.25 Uhr. Wir haben unsere Sitze in einer 3er-Reihe, wobei der mittlere Sitz leer bleibt. In der Business Class gibt es statt trockenen Nüsslis ein Plättli mit Salat, belegten Brötli und Früchten und die Getränke in einem echten Glas! In Frankfurt erfolgt ein problemloses Umsteigen. Die bereits fotografierte United-Maschine wird ohne uns weggestellt. Plötzlich müssen wir uns beeilen und werden mit einem Bus zu einem Lufhansa Jumbo mitten auf dem Rollfeld gefahren. Welch eine Werbung für die LH!!! Wir beziehen unsere Plätze in der zweit- und drittvordersten Reihe und probieren, bei einem ersten Drink, unsere Sitze aus. Der Abflug erfolgt um 14.30 Uhr. Schon bald wird uns ein weisses Tischtuch gebracht. Während den ersten drei Stunden unseres Fluges sind wir mehr oder weniger nur am Essen und Trinken!! Sehr fein! Danach gilt es, einen Film anzuschauen oder ein Verdauungs-Schläfchen zu machen. Während des zweiten Filmes wird als Zwischenverpflegung ein Sandwich und ein Stück Kuchen serviert. Dann noch etwas weiterdösen, lesen, Film schauen. Ca. 1.5 Std. vor der Landung gibt’s nochmals eine warme Malzeit mit Dessert. Leider fliegen wir diesmal nicht über Las Vegas, da die ganze Route weiter nördlich verläuft. Östlich von Seattle geht es Richtung Süden, so dass wir bei herrlichem Wetter den Mt. Rainier, Mt. St. Helens und den Columbia River sehen. Um 16.26 Uhr erleben wir eine ruhige Landung in Los Angeles. Nach einem längeren Spaziergang durch den Flughafen müssen wir an der Immigration kurz anstehen. Die Einreise erfolgt ohne Probleme. In der Gepäckausgabe sind unsere Koffer dank “Priority“ bereits auf dem Rollband, ohne Wartezeit wird alles umgeladen und wir machen uns auf den Weg zum Busterminal vor dem Gebäude. Bald erscheint auch der "Alamo", er führt uns direkt zur Vermietstation. Die Formalitäten für unsern Mietwagen sind kein Problem, wir können das Auto selber auswählen. Es sind alles Dodge Grand Caravan. Wir entscheiden uns für einen silbernen (später stellt sich heraus, dass es eigentlich grau-metallisé ist) mit 8200 Meilen. Dank dem Runterklappen der dritten Sitzreihe haben wir genug Platz für unser Gepäck. Die Tasslis samt Schöggeli für die Geschenke an unsere Bekannten im Norden verstauen wir in einem “Geheimfach“ im Boden der zweiten Reihe. Es folgt eine kurze Fahrt ins per Internet vorreservierte Motel Ramada ($ 71.10). Ankunft um 18.25 Uhr. Nachtessen im Dennys. Dann (endlich) Nachtruhe. Wetter: In L.A. schön und recht warm. Nach Sonnenuntergang jedoch schnell kühl.
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Donnerstag, 25. August Aufstehen um 6.50 Uhr (ab 2.20 Uhr sind wir mehr oder weniger wach).
Auschecken und
Abfahrt um 8.10 Uhr. Auf dem Hwy 1 geht es über abwechslungsreiche
Strassen und vorbei an schönen Städtchen der Küste entlang gegen Norden.
Manchmal geht es zünftig rauf und runter. Zum Zmorge überfallen wir einen
Mac. Unterwegs decken wir uns mit Sandwich und Getränken für ein Picknick
ein. Bei Morro Bay machen wir einen
kurzen Halt und schauen uns das Städtchen etwas an.
Um 16.30 Uhr kommen wir im Silver Surf Motel ($ 50.-) in San Simeon an. Wir machen einen kurzen Spaziergang am Strand und gehen anschliessend zum Nachtessen in ein Mexicaner-Restaurant. Auf einem Bänkli geniessen wir später den Sonnenuntergang am Strand. Wetter heute: Schön und warm, manchmal etwas Nebel vom Meer her.
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Freitag, 26. August Aufstehen um 7.00 Uhr (sind seit 5.50 Uhr wach und lesen). Nach dem auschecken begeben wir uns ins Restaurant beim Best Western zum Frühstück.
Abfahrt
um 9.00 Uhr. Der erste Streckenabschnitt mit Marianne am Steuer bietet
genussvolle Gegend mit zahlreichen Aussichtspunkten. Im Safeway von
Monterey kaufen wir Getränke ein. (your savings are $ 5.15!!) Ab
Monterey geht’s auf dem 68-er der Küste entlang Richtung Santa Cruz.
Wir haben leichten Zeitvorsprung und entscheiden uns für eine
Zusatzstrecke bis SantaClara. Diese verläuft in östlicher Richtung und
überrascht uns mit kurvigem Gelände.
Ankunft im Vagabond Inn ($ 59.95 inkl. $ 5.- Rabatt mit Bon) um 16.45 Uhr. Nachtessen im Sizzler mit günstigem Seniormenu für die Eltern. Wetter: Schön und beinahe schon heiss, ab und zu ein kühles Lüftchen. An der Küste etwas Nebel.
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Samstag, 27. August Aufstehen um 6.45 Uhr (sind seit 6.00 Uhr wach, langsam spielt’s sich ein). Im Office gibt’s Waffeln zum selber machen, die wir dann im Zimmer vertilgen.
Auschecken
und Abfahrt um 8.40 Uhr. Zuerst geht’s westwärts über eine schmale
“Passstrasse“ auf eine Hügelkette. Dann auf dieser oben entlang mit trotz
Nebel schöner Aussicht auf die Vororte von San Francisco. Wir begegnen
zahlreichen Velo- und Töff-Fahrern. Danach geht’s hinunter an die Küste.
Auf dem Hwy 1 fahren wir gegen Norden mitten durch San Francisco über die
Golden Gate Bridge. Beim Aussichtspunkt nach der Brücke finden wir sogar
einen Parkplatz, so dass wir die Aussicht geniessen können. Bei starkem
Verkehr geht’s über 101 Richtung Norden. In Petaluna machen wir Halt in
einem Burger King.
Ab Santa Rosa fahren wir weiter auf der Calistoga Rd., es ist sehr kurvig und oft steil. Auch der folgende 29-er hat nicht weniger Kurven! Weiter gegen Osten und auf dem Hwy 5 nach Red Bluff ins Super 8 ($ 58.49 AAA, ohne Punkte). Ankunft um 17.30 Uhr. Unsere Schöggeli im "Geheimfach" brauchen dringend eine Kühlung, wir verfrachten sie in die Kühlschränke in unsern Zimmern. Nachtessen im Dennys. Vor dem Motel stehen viele Feuerwehrautos in Bereitschaft. (Buschbrand in Manton, mit Evakuierungen). Auch unterwegs haben wir immer wieder Eindrücke von der brandgefährlichen Dürre bekommen. Alois und Marta haltens nach dem Znacht wegen den Mücken nicht lange am Pool aus. Wetter: Schön und heiss.
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Sonntag, 28. August Tagwache um 7.00 Uhr. Kaffee, Müesli und Toast im Motel. Abfahrt um 8.50 Uhr. Auf der Interstate 5 gehts zügig Richtung Norden. Zu Beginn fährt Marianne. Fahrerwechsel beim Oregon Welcome Center in Ashland.
Nachtessen im Shari’s. Wetter: Schön und heiss, gegen Abend bewölkt. Beim Verlassen des Restaurants entdecken wir sogar einige Regentropfen auf dem Auto.
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Montag, 29.
August Aufstehen um 6.50 Uhr. TV schauen (Berichte über Hurrikan Katrina in New Orleans). Kaffee, Tee und Muffins in der Lobby holen und im Zimmer vertilgen. Zimmer räumen und Geschenke verpacken. In einem Zimmer schneiden die Männer das Papier und die Bändelis, während im anderen Zimmer (total heruntergekühlt den Schöggelis zuliebe) die Frauen die Schöggeli und Tassli verpacken. Um 10.20 Uhr fahren wir los. Die Fahrt über den 5-er gegen Norden durch Portland verläuft problemlos und wir haben eine schöne Aussicht auf Brücken und den Willamette- und Columbia River. Während es draussen wie aus Kübeln regnet, geniessen wir in Kelso einen Burger im Mac. Weiter geht’s bei mehr oder weniger starkem Regen nach Tacoma. Um 13.30 Uhr kommen wir bei Dick und Pauline an. Nach einer grossen und herzlichen Begrüssung beziehen wir unsere von Pauline wie immer sehr liebevoll hergerichteten Zimmer. Zum Nachtessen erscheint auch Paul mit Familie. Bei Diskussionen über Schwingen und Häuserpreise verbringen wir einen herrlichen Abend. Marianne lernt von Brian neue Wörter. Nach der Verabschiedung von Paul’s Familie plaudern wir noch bis um 22.00 Uhr mit unseren Gastgebern. Wetter: Regen und kühl. Am Nachmittag etwas Sonne.
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Dienstag, 30.
August Aufstehen um 7.15 Uhr. Pauline hat das Zmorge- Geschirr bereits gerüstet, so nehmen wir kurz ein Müesli. Um 8.35 Uhr fahren Beat und Marianne Richtung Mt. Rainier N.P. los. Die Eltern werden am Nachmittag zusammen mit Dick und Pauline Dicks Bruder Ed besuchen. Wir fahren gegen Enumclaw, tanken Treibstoff und posten Kaffee und Bagels. Von weitem sehen wir Martin’s Haus. In Sunrise am Mt. Rainier machen wir bei sonnigem Wetter einen kurzen Trail. Obwohl wir die Spitze des Mt. Rainier nicht ganz sehen, haben wir eine schöne Aussicht. Auf der Fahrt nach Paradise kommen wir in den Nebel und es wird kühler. In Paradise ist es dann total verhangen und wir sehen gar nichts mehr. Auf dem Rückweg halten wir im Copper Creek Inn und geniessen den SUPER FEINEN Blackberry Pie a la mode!! Um 17.30 Uhr sind wir wieder bei Dick zurück. In der Zwischenzeit verbrachten Alois und Marta mit Dick und Pauline den Nachmittag bei Dicks Bruder Ed und seiner fast vollzähligen Familie. Bei vorzüglicher Verpflegung wurde gar viel geredet, gedeutet und gelacht. Abends bei Dick ist TV angesagt. (80% der Stadt New Orleans sind überflutet!!). Entgegen unserm Wunsch ist auch schon wieder ein Nachtessen bereit. Sie könnens nicht lassen, uns immer wieder nach Strich und Faden zu verwöhnen. Der Abend wird wiederum recht gemütlich. |
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Mittwoch, 31. August Lakewood - Five Bank - Warehouse - Lakewood Nachmittags zu Holdeners in Enumclaw - zurück nach Lakewood 97.5 Meilen Aufstehen um 8.00 Uhr. Über TV und Newspapers informieren wir uns über die neusten weltweiten Ereignisse. Um ca. 10.00 Uhr entführen wir Dick und Pauline zu Elmer's und revanchieren uns für die Gastfreundschaft mit einem ausgiebigen währschaften Breakfast. Anschliessend fahren wir (mit Beat als Chauffeur und Dick daneben, der eigentlich den Weg beschreiben sollte, aber lieber mit Beat über Politik diskutiert…) zur Fife Bank. Von dort zum Warehouse der Inderbitzins, vorbei an einem Indianer Quartier, dessen Anblick nicht gerade heile Welt vorspiegelt. Im Warehouse unterhalten wir uns mit einem waschechten Goldauer, Frank Hospenthal, der seit Jahren bei den Inderbitzins arbeitet und sich auf den Umzug ins neu erbaute Geschäftshaus freut. Auf dem Rückweg kommen wir denn auch an der Baustelle vorbei, wo in wenigen Monaten das neue Gebäude stehen wird. Der Screw Driver, den uns Dick "zu Hause" serviert, hat es in sich und schmeckt nach mehr. Dann machen wir uns auf die Fahrt zum neuen Haus von Martin und Fran Holdener. Wir bestaunen die herrliche Villa von aussen und von innen!! Eine riesige Küche, drei Badezimmer, Stube, TV-Raum, begehbarer Kleiderschrank usw. Draussen gibt’s einen wunderschönen Garten mit verschiedenen Ziersträuchern und fantastischer Aussicht auf den “Mountain“! Kurz, ein richtiges Bijou von einem Haus, bei welchem alles stimmt bis ins letzte Detail!! Es gibt ein sehr feines Nachtessen und die Zeit vergeht nur allzu schnell!! Um 22.00 Uhr verabschieden wir uns und Marianne fährt uns sicher nach Lakewood zurück. Wetter: Schön und recht warm.
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Donnerstag, 1.
September Aufstehen um 8.00 Uhr. Zmorge bei Pauline (Kaffee, Toast, Müesli, Fleisch, Käse und vieles mehr). Um 10.15 Uhr fahren wir zu Edna. Ben ist auch dort. Wir erzählen einander allerhand und übersetzen bei Bedarf für Alois und Marta. Um 12.15 Uhr fahren wir weiter zu Sepp Schelbert. Hier gibt’s Klatsch und Tratsch (zum Glück auf deutsch) bei Kaffee und Kuchen. Auf der Rückfahrt verfahren wir uns etwas, aber wir haben noch genügend Zeit, um in der Lakewood Mall etwas zu “schneuggen“. Um ca. 17.15 Uhr sind wir wieder bei Dick. Heidi und ihre Töchter sowie Karin mit ihren Kindern sind schon dort. Nach und nach folgen die restlichen Mitglieder der Familie. Es findet ein gemütliches Pizzaessen mit Salat, Maiskolben, Melonen und Dessert statt. Wir machen verschiedene Spiele, unter anderem ein Säckli-Wurfspiel (lustig und anspruchsvoll). Es ist wiederum ein herrlicher Abend mit vielen interessanten Gesprächen, und er geht viel zu schnell vorbei! Doch bald schon heisst es wieder Abschied nehmen. Wetter: Schön und warm.
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Tagwache um 8.00 Uhr. Zmorge bei Pauline (auf unsern Wunsch nur Kaffee, Toast und Müesli). Dann folgt die Verabschiedung und um 10.00 Uhr fahren wir los. Tanken an 74th. Street und über den 7-er geht’s südwärts zum Mt. Rainier N.P. Es wird immer grauer, so dass wir auf Paradise im Nebel stehen und mit unseren Shorts beinahe deplatziert wirken. Weiter geht’s über Box Canyon und den White Pass nach Yakima in den Burger King. Durch die Prärie fahren wir gegen Süden zur Columbia River Gorge. Wir geniessen die interessante Fahrt mit den schönen Aussichtspunkten dem Nordrand des Flusslaufs entlang. In The Dalles haben wir im Motel 6 ($ 48.99) die Zimmer reserviert. Es ist nicht mehr das neuste Motel, aber die Zimmer sind nett renoviert. Nachtessen im Cousin’s, sehr fein und viel! Wetter: Am Morgen blau, dann grau und Nebel, später schön und warm mit lauem Wind. |
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Samstag, 3.
September Weckerrasseln um 7.20 Uhr. Gemütliches Aufstehen, nach auffüllen des Benzintanks Abfahrt um 8.50 Uhr. Fahrt gegen Westen mit schönen Ausblicken auf die Columbia Gorge. In Hood River gibt’s ein feines Frühstück. Weiter Richtung Süden. Wir finden die FR 42 recht gut, rätseln zwar unterwegs, ob wir auf dem richtigen Weg sind, aber es geht schlussendlich doch auf. In Detroit stoppen wir und schauen uns die verschiedenen Harleys bei einem Bikertreffen an. Anwesende Biker anderer Marken stellen ihre Maschinen diskret an einem entfernteren Ort ab! Weiter geht’s gegen Süden und über den McKenzie Pass Richtung Redmond. Zu unserem grossen Erstaunen erstreckt sich auf der Passhöhe ein riesiges Lavafeld. In Redmond gehen wir ins per Internet reservierte Motel 6 ($ 53.54). Nachtessen im super eingerichteten Coyote Ranch, sehr fein!! Dann kurz zum Einkaufen in den Walmart. Zurück im Motel relaxen wir im Whirlpool. Dann werden am High Speed Computer im Office noch kurz die E-Mails abgecheckt. Wetter: Windig, teils warm, in höheren Lagen für uns zu kühl. |
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Sonntag, 4.
September Aufstehen um 7.00 Uhr. Erst heisst es mal unser Gepäck neu organisieren, die gestern erstandenen Textilien müssen irgendwie verstaut werden. Wie immer, wenns möglich ist, tanken wir vor der Abfahrt nochmals voll. Um 8.50 Uhr starten wir in den neuen Tag. In Bend entdecken wir das Black Bear Dinner Restaurant und beschliessen, zum Zmorge dort einzukehren. Zur Verdauung des feinen Frühstücks nehmen wir Kurs auf den nächsten Walmart und den Factory Outlet Store. So lange wir uns in Oregon bewegen, nützen wir auch die günstigen Einkaufsmöglichkeiten, da Oregon auf die ohnehin günstigen Preise keine Tax erhebt.
Nach etwas Verfahren wegen einer Baustelle finden wir den Truck Stop doch noch und kommen so zu unserem Znacht. Zurück im Motel checken wir unsere Mails ab und versuchen, für morgen ein Super 8 Motel zu reservieren. Beim dritten Versuch funktioniert es endlich (immer wieder Unterbrüche in der Leitung). Den Rest des Abends unterhalten wir uns mit CMT am TV. Wetter heute: Schön und meist warm. |
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Montag, 5.
September Aufstehen um 7.00 Uhr. Superfeines Zmorge im Motel (Müesli, Kaffee, Jus, Yoghurt, Waffeln usw.). Abfahrt um 9.25 Uhr. Auf dem Hwy 5 geht es bei fantastischem Wetter Richtung Süden. Bald überqueren wir die Grenze zu California, bei Mount Shasta verlassen wir die Interstate 5. Vorher noch haben wir von einem Rastplatz aus einen herrlichen Blick auf den leicht mit Wolken verhangenen Shasta Berg. Über Hwy 89 fahren wir zum Lassen Volcanic N.P. Wir besuchen das Visitor Center und schauen uns verschiedene Aussichtspunkte an. Auf unserer Fahrt durch diesen interessanten Park gibt es sehr viel zu sehen und zu bestaunen. Aber ebensoviel bleibt verborgen und könnte auf zum Teil längeren Wanderungen erkundet werden. Unterwegs stellen wir fest, dass die Benzinpreise steigen und steigen, so sehen wir an einer Tankstelle $ 3.20 per Gallone angeschrieben! Um ca. 17.30 Uhr kommen wir im reservierten Super 8 ($ 53.99) in Chico (CA) an. Nachtessen im Casa Ramos, super fein und sehr grosse Portionen! Danach kurzes Shoppen im Albertsons und tanken. Wetter: Sonnig und warm.
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Dienstag, 6.
September Aufstehen um 7.00 Uhr. Im Motel gibts Kaffee und Müesli als erste Magenpflege. Abfahrt um 9.05 Uhr. Im nahe gelegenen Albertsons wird noch was für die Verpflegung unterwegs eingekauft. Dann Start Richtung Süden, später auf dem 70-er nordöstlich, ab Paxton südöstlich zum Lake Tahoe. Irgendwo auf einem Rastplatz schalten wir den Lunch-Stop ein, um unsere Bagels, den Salami (von Dick) und die Cheesesticks zu geniessen. In Tahoe Vista steuern wir die Firelite Lodge ($ 68.00)an. Schon seit einiger Zeit hörten wir jeweils kurz vor dem Anhalten ein komisches Bremsgeräusch. Es schien vom vorderen rechten Rad zu kommen und verstärkte sich immer mehr. Wir verzichten daher auf die Umrundung des Sees und telefonieren statt dessen mit Alamo. Dies hat zur Folge, dass wir das Auto in Reno umtauschen müssen. Alles wird ausgeräumt und der Stadtplan von Reno studiert. Marta und Alois beschliessen, im Motel zu bleiben und den angefallenen Wäscheberg abzutragen, während wir uns um 15.20 Uhr auf den kürzesten Weg nach Reno machen. Kurz vor Ankunft knirscht und kratzt es beim stoppen so beträchtlich, dass wir glücklich sind, den Wagen los zu werden. Um 16.35 Uhr kommen wir am Flughafen an und geben unser Auto mit einem Meilenstand von 11289 Meilen ab. Der Umtausch ist problemlos und ein Chevrolet mit 3572 Meilen steht für uns bereit. Um 16.55 Uhr verlassen wir Reno wieder und kommen um 17.50 Uhr in Tahoe Vista an. Der Chevrolet ist etwas grösser, hat aber weder "Geheimfächer" noch versenkbare Sitze. Ausserdem vermissen wir die Cupholder bei den hinteren Sitzen. Nachtessen im Casino ennet der nahen Staatengrenze, in Nevada, anschliessend erklären wir den Eltern als Vorbereitung auf Las Vegas die 1 Cent Slotmaschine. Wetter: Schön und warm.
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Mittwoch, 7.
September Aufstehen um 7.00 Uhr. Auto neu beladen und nochmals alles abchecken. Kleines Zmorge (Kaffee, Jus und Gebäck) im Motel. Karten auf die Post um die Ecke bringen.
Abfahrt um 9.00 Uhr. Im Albertsons Zwischenverpflegung
für unterwegs einkaufen. Sodann nehmen wir Kurs Richtung Osten dem
Lake Tahoe entlang, mehrere Aussichtspunkte laden zum
Zwischenstopp ein. In Minden tanken wir noch einmal zu den
günstigeren Nevada Preisen. Weiter geht’s gegen Süden und dann westwärts
über den Sonora Pass. Marianne gibt bereits nach den ersten Kurven auf und
das Steuer an Beat ab. Wir geniessen die zeitaufwändige Fahrt über diese
herrliche, mit zahlreichen Kurven und steilen Passagen
bestückte Höhenstrasse. Unterwegs gibt’s einen Lunch-Halt.
Via Sonora fahren wir weiter zum Yosemite N.P. und von dort über den Tioga Pass bis nach Bishop ins Super 8 ($65.00 AAA special). Marta laboriert an einer Erkältung, zwangsläufig zugezogen an den stets und überall laufenden Klimaanlagen. Sie legt sich sofort ins Bett und wir drei genehmigen das Dinner im Sizzler. Wetter nach Wunsch: Schön und warm.
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Donnerstag, 8.
September Aufstehen um 7.30 Uhr. In der Lobby holen wir Kaffee und Pastry. Marta gehts auch wieder besser. Um 8.50 Uhr starten wir mit Ziel Death Valley. Vorher aber noch der Zmorge-Halt in Lone Pine, im Mt. Whitney Restaurant (originell eingerichtet mit vielen Fotos und Utensilien von anlässlich Filmaufnahmen "da gewesenen?" Stars) langen wir tüchtig zu. Tatsächlich liefert die Landschaft das typische Western-Bild, wo so manche Wildwest Story gedreht wurde. Auf einem Aussichtspunkt werden wir beinahe von zwei Kampffliegern, welche im Tiefflug über uns hinwegdonnern, abgeschossen!! Der Schrecken sitzt uns noch lange im Nacken, und immer wieder amüsieren wir uns über unsere eigene Reaktion. Der Angriff kam so plötzlich und gewaltig, dass Marta blitzartig zu Boden ging. Schade, dass die Filmkamera das ganze Manöver verpasste, und Gott sei Dank haben wirs überlebt! ;-) Nach dem Besuch des Visitor Centers im Death Valley (lausige 42° "warm" ists) schauen wir uns unter anderem auch den neu gestalteten Aussichtspunkt Badwater an. Hier ist die Hitze beinahe unerträglich und der Wind unglaublich heiss. Wir sind froh, wieder ins Auto steigen zu können. Vor Parhump pausieren wir für einen Lunch, im Mac in Parhump fürs WC und zwei Apple-Pies für einen Dollar. Auf der Fahrt nach Jean stoppen wir kurz im Silverton. Wir sind neugierig, wie es mit dem Buffet aussieht und beschaffen uns noch ein "What’s on". Im Nevada Landing (Jean) haben wir für drei Nächte per Internet vorreserviert ($ 24/49/79 statt für $ 40/70/90!). Nach dem Zimmerbezug und einem Rundgang gibt’s im Gold Strike ein kurzes Game mit Hot Dog. Danach zurück ins Nevada Landing für ein paar weitere Games bis Mitternacht. Wetter: natürlich schön und heiss.
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Freitag, 9.
September 74.8 Meilen Aufstehen um 8.15 Uhr. Wetter und Temperatur laden an den Pool ein. Später checken wir die Preise für den vorgesehenen Aufenthalt in zwei Wochen durch. (nach unserm Töffabenteuer). Die drei Nächte würden (Sa $ 80/So $ 30/Mo $ 30) kosten. Gegen Mittag gehts auf Shoppingtour, dann zum Brunch ins Silverton. Während die Eltern den Bass Pro Shop erkunden, leisten wir uns ein Verdauungsgame. Anschliessend Fahrt nach Primm. Im Whiskey Pete erfahren wir, dass der Pool evt. in zwei Wochen bereits geschlossen sein wird, jedoch der Whirlpool 24 Std. offen sei. Der Zimmerpreis beträgt $ 55/ 36/ 32. Wir möchten an der Rezeption reservieren, was leider nicht möglich ist und wir dies am das Housephone tätigen müssen. Nach einigem Üben funktioniert es doch noch. (Wozu denn auf einfachem Weg erledigen, wenns doch kompliziert auch geht!) In der Primm Mal geben wir unsern Eltern gleich einen Nachhilfe Lehrgang an den verschiedenen Spielautomaten. Zurück im Nevada Landing in Jean möchten wir zur Abendstunde in den Pool, er wird jedoch gerade gereinigt. So vergnügen wir uns bis zum schlafen gehen beim gamen. Wetter: Schön und heiss, aber etwas windig.
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Samstag, 10. September
Las Vegas - nachmittags Bezug Harleys - Tropicana Av. - Las Vegas Blvd - Jean
61.1 Meilen
Aufstehen um 8.30 Uhr. Abfahrt um 11.15 Uhr. Zwecks Einkäufen fahren wir zum Belz Outlet. Die Zeit läuft uns davon, so brechen wir unsere Shoppingtour bei der Hälfte ab und verschieben den Rest auf unseren nächsten Aufenthalt. Zum Brunch gehen wir ins Orleans mit anschliessendem obligatorischem Verdauungsgame. Um 15.15 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Eagle Rider, der Station von Miet-Harleys. Da sie in den letzten Tagen einige vermietete Maschinen durch Unfälle verloren haben, ist die von uns bestellte Heritage Softail leider nicht an Lager. Statt dessen bekommen wir die Wahl zwischen einer Electra Glide und einem brandneuen Road King ohne Windschutzscheibe. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns für den neuen Road King. Es muss noch der übliche Papierkram erledigt und je ein passender Helm ausgesucht werden. Zum Abschluss instruiert man uns noch ausführlich über die gefassten Harleys und deren Besonderheiten im Strassenverkehr. Frohen Mutes und mit viel Elan machen sich die Männer mit der neuen Road King mit 0.3 M und der zweiten Road King mit 14911 M auf den Weg via Strip Richtung Jean. Ab jetzt gehört das Auto den Frauen allein, Marianne als Chauffeuse mit Marta als Copilot. Im Hotel heisst es noch Gepäck neu ordnen um Ledertenue, Regenoutfit, Stiefel, Sonnencreme, Insektenstift und genug zu trinken immer in Griffnähe zu haben. Wir sind bestens vorbereitet, unsere Harleyfahrer mit allem nötigen jederzeit versorgen zu können. Zum Dinner gibts im Nevada Landing das Buffet zum Preis von eins für zwei. (Dank Bons, die wir bei einem früheren Aufenthalt ergattert haben und die zu unserm Erstaunen noch gültig sind) Das Wetter wie üblich zu dieser Jahreszeit: schön und heiss, starker Wind.
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