|


|
Freitag, 19. März 1999
Schon seit einiger Zeit
existieren Pläne, der Einladung unserer Mitschülerin Margrit zu folgen,
und ihr in ihrer Wahlheimat Piemont einen Besuch abzustatten. Wir
beschliessen, in dieser Angelegenheit endlich etwas zu unternehmen und
machen uns an die Vorbereitungen. 14 Leute melden sich für diese
ausserordentliche Klassenreise an. Das ergibt eine unternehmungslustige
Gruppe, die sich am Josefstag 1999 in den Bissig-Car setzt und gespannt
der Dinge harrt, die da kommen werden.
Die Fahrt in Seewen beginnt bei
leichtem Schneefall, doch ennet dem Gotthard begrüsst uns schon die Sonne.
Via Mailand gehts nach Alba. Da werden die Zimmer für die zwei Nächte
bezogen, danach treffen wir uns mit unsern Gastgebern Margrit und Sepp,
die uns nach Tréiso begleiten.
Da besichtigen wir das Weingut
mit Kellerei der Fratelli Grasso, bei der anschliessenden Degustation
herrscht schon allerbeste Stimmung. Das folgende Nachtessen in Barbaresco
lässt den Pegel der Gemütlichkeit gleich noch um ein paar Stufen
ansteigen. Wir werden vorzüglich bedient und alle geniessen die
verschiedenen guten Tröpfchen. Das löst die Zungen und die anwesenden
Italiener staunen ob unserer Sangeskunst. Zu später Stunde erreichen wir
dank Chauffeur Toni sicher unser Schlafdomizil.
|


für mehr Bilder einfach im Fotoalbum weiter klicken |
Samstag, 20. März 1999
Am Samstag brechen wir auf zum
Anwesen unserer Gastgeber bei Olmo Gentile. Es wird eine kurvenreiche
Gebirgsfahrt auf schmalen Strässchen, Magenchilbi inbegriffen. Die letzten
paar hundert Meter gehts zu Fuss über Frühlingswiesen, vorbei an
Rebengärten und blühenden Bäumen. Ein Genuss für Auge und Lungen. Margrit und Sepp verwöhnen uns
mit einem grosszügigen Aperitif und wir ergeben uns der einmaligen Stimmung in dieser
urtümlichen, ruhigen, romantischen Landschaft.
Zur Mittagszeit suchen wir die
Dorf-Wirtschaft auf, da beginnt das kulinarische Erlebnis von Neuem.
Stundenlang wird serviert, gegessen, gelobt, getrunken, gegessen,
geschwärmt, genossen.
Als Unterstützung der Verdauung
kommen uns ein paar Bewegungen gerade recht. Toni fährt uns nach Acqui Terme
und wir erkunden zu Fuss das alte Bäder-Städtchen. Dieses überrascht uns mit
einer vielfältigen Altstadt und wir schlendern durch die gemütlichen
autofreien Zonen. Leider müssen wir uns dann auch schon von Margrit
verabschieden. Die Rückfahrt nach Alba wird dann ziemlich lang,
kurvenreich und hügelig und die Nachtruhe in Alba ist willkommen.
|
|

für mehr Bilder einfach im Fotoalbum weiter klicken
|
Sonntag, 21. März 1999
Der Sonntag präsentiert sich
wieder bei Sonne und wir bummeln vor der Rückfahrt noch durch das
reizvolle Städtchen Alba. Die Heimfahrt verläuft (wie könnte es auch
anders sein?) recht fröhlich. Nur bei der Zolldurchfahrt soll es einige
zusätzliche (unerklärliche?) Herzschläge gegeben haben!
Wir alle hoffen, dass dies
nicht unsere letzte Klassenfahrt gewesen ist..... Bewährt hat sich einmal
mehr der Zusammenhalt innerhalb unserer MitschülerInnen, ermöglicht hat
uns dieses Erlebnis die Gastfreundschaft von Margrit und Sepp, die wir
hier gerne nochmals verdanken. Sie war mehr als eine Reise Wert.
Ein weiteres Lob gebührt unserm
rücksichtsvollen, gewissenhaften Chauffeur Toni Schürpf.
|